Umfrageinstitute: Wer hinter den Wahlumfragen steht

Zehn Institute, ihre Auftraggeber und Methoden – und wie aus 1.000 Interviews eine Sonntagsfrage wird

Zuletzt aktualisiert am 17. Oktober 2026

Die Sonntagsfragen zur Bundestagswahl stammen im Wesentlichen von acht Instituten – Allensbach, Forsa, Forschungsgruppe Wahlen, GMS, Infratest dimap, INSA, Verian und YouGov –, dazu kommen Ipsos und Civey. Die meisten arbeiten im Auftrag von Fernsehsendern oder Zeitungen, einige veröffentlichen ihre Zahlen auf eigene Initiative. Sie unterscheiden sich in Rechtsform, Eigentümern, Erhebungsmethode und Rhythmus – und sie lagen bei Wahlen unterschiedlich richtig. Diese Seite stellt die Institute vor, erklärt, wie eine Sonntagsfrage entsteht, und welche Regeln für Umfragen gelten. Die Website wahlrecht.de dokumentiert alle veröffentlichten Bundestags-Sonntagsfragen seit Jahren fortlaufend; sie ist die Datengrundlage der Diagramme auf dieser Seite.1

Wählerin in der Wahlkabine

Wählerin in der Wahlkabine (Kommunalwahl in München, 2008). Foto: Alexander Hauk, Wikimedia Commons, Lizenz: frei mit Namensnennung (Attribution)

Die aktuellen Werte aller Institute und ihren Mittelwert zeigt die Seite Umfragen zur Bundestagswahl 2029. Wie genau die Institute bei den letzten Wahlen lagen, beschreibt der Artikel Verlässlichkeit der Umfragen.

Wer fragt für wen?

Hinter fast jeder veröffentlichten Sonntagsfrage steht ein Medium, das sie bezahlt und als Erstes veröffentlicht. Die beiden öffentlich-rechtlichen Sender haben feste Partner: Die ARD lässt seit 1997 den „ARD-DeutschlandTrend“ von Infratest dimap erheben,2 das ZDF seit 1977 das „Politbarometer“ von der Forschungsgruppe Wahlen.3 Forsa arbeitet für RTL und ntv („RTL/ntv-Trendbarometer“), INSA für Bild und Bild am Sonntag („INSA-Meinungstrend“), Allensbach für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Verian für den Focus und Ipsos seit September 2026 für den Spiegel. YouGov und GMS veröffentlichen ihre Sonntagsfragen auf eigene Initiative (Belege in den Abschnitten zu den einzelnen Instituten).

Wie oft ein Institut veröffentlicht, hängt vom Auftraggeber ab: INSA liefert der Bild zweimal pro Woche, Forsa RTL einmal pro Woche, die Fernsehsender bekommen ihre Werte alle zwei bis vier Wochen. Auch die Zahl der Befragten unterscheidet sich deutlich – von rund 1.000 bei Allensbach und GMS bis zu rund 2.500 bei Forsa. Die Diagramme zeigen beides für alle Sonntagsfragen seit der Bundestagswahl 2025.

Zahl der Umfragen

Befragte je Umfrage

Die Institute im Überblick

InstitutSitzGründungAuftraggeberMethodeRhythmusADM
AllensbachAllensbach1947FAZpersönlich (F)etwa monatlichja
ForsaBerlin1984RTL und ntvTelefon (T)wöchentlichja
Forschungsgruppe WahlenMannheim1974ZDFTelefon/SMS (TSM)alle 2–3 Wochennein
GMSHamburg1998eigene VeröffentlichungTelefon/online (TOM)unregelmäßignein
Infratest dimapBerlin1996ARDTelefon/online (TOM)monatlichja
INSAErfurt2009Bild, Bild am Sonntagonline (O) bzw. TOMzweimal pro Wocheja
VerianMünchen1945 (als Emnid)FocusTelefon (T)monatlichja
YouGovKöln2000 (YouGov plc)eigene VeröffentlichungOnline-Panel (O)monatlichnein

Methode, Auftraggeber und Rhythmus laut wahlrecht.de (Stand 17.10.2026), Mitgliedschaft im Branchenverband ADM laut dessen Mitgliederliste.4 Die Abkürzungen der Erhebungsmethoden erklärt der nächste Abschnitt. Ipsos (Online-Panel, etwa monatlich, ADM-Mitglied) und Civey (Online-Befragung ohne Zufallsauswahl, ADM-Mitglied) führt wahlrecht.de nicht in seiner Übersicht der acht Hauptinstitute; beide werden weiter unten vorgestellt.

Wie eine Sonntagsfrage entsteht

Die Frage. In Deutschland hat sich der Wortlaut „Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, welche der folgenden Parteien würden Sie dann wählen?“ durchgesetzt. Je nach Institut werden die Parteinamen vorgelesen oder die Frage wird offen gestellt. Die Sonntagsfrage wird in der Bundesrepublik seit 1949 regelmäßig erhoben. Sie misst die aktuelle Wahlabsicht, nicht das Wahlergebnis – auch wenn Medien und Parteien sie oft als Prognose bezeichnen.5

Die Stichprobe. Befragt werden je nach Institut rund 1.000 bis 2.500 Wahlberechtigte. wahlrecht.de unterscheidet fünf Erhebungsarten:1

  • T – Telefon: telefonische Befragung zufällig ausgewählter Personen. Die Zufallsauswahl gilt als klassisches Verfahren; ihr Problem ist, dass viele Ausgeloste nicht erreichbar sind oder nicht teilnehmen wollen.
  • O – Online-Panel: Befragung registrierter Teilnehmer eines Befragten-Pools, ausgewählt nach Quoten (etwa für Alter, Geschlecht, Region). Die Teilnehmer haben sich selbst angemeldet und erhalten meist kleine Vergütungen.
  • F – face to face: persönlich-mündliche Befragung durch Interviewer, ebenfalls nach Quoten. Nur Allensbach erhebt seine Sonntagsfrage so.
  • TOM – Telefon-/Online-Mix: Kombination aus Telefon- und Online-Befragung.
  • TSM – Telefon-/SMS-Online-Mix: Kombination aus Telefonbefragung und Befragung per SMS-Link, jeweils mit Zufallsauswahl.

Die Gewichtung. Die Rohdaten werden anschließend gewichtet, damit die Stichprobe der wahlberechtigten Bevölkerung entspricht – zum Beispiel nach Alter, Geschlecht, Bildung und Region. Wie genau gewichtet wird, legen die Institute nur teilweise offen.

Stimmung oder Projektion? Die Forschungsgruppe Wahlen unterscheidet ausdrücklich zwischen der „politischen Stimmung“ (gewichtete Antworten auf die Sonntagsfrage) und der „Projektion“, in die zusätzlich längerfristige Überzeugungen, Parteibindungen und taktische Überlegungen der Befragten einfließen.6 GMS bezeichnet seine Stimmungswerte als „Rohzahlen ohne politische Gewichtung“.7 Laut wahlrecht.de handelt es sich bei den veröffentlichten Werten aller Institute – soweit bekannt – um Projektionen, nicht um Rohdaten.

Der Fehlerbereich. Jede Stichprobe hat einen statistischen Fehler. Die Bundeszentrale für politische Bildung beziffert die Fehlertoleranz je nach Umfang und Methode auf etwa zwei bis vier Prozentpunkte;8 Veränderungen innerhalb dieser Spanne gelten nicht als signifikant. Bei einer reinen Zufallsstichprobe von 1.000 Befragten liegt der Fehlerbereich für eine Partei mit 30 Prozent bei etwa ±2,8 Punkten, für eine Partei mit 5 Prozent bei etwa ±1,4 Punkten – als Faustregel wird oft „±3 Prozentpunkte“ genannt. Die Toleranz bezieht sich auf die absoluten Prozentwerte, kleine Parteien sind also relativ betrachtet unsicherer.9 Hinzu kommen systematische Fehler, die keine Formel erfasst: Unentschlossene, Wechselwähler, taktisches Wählen und sozial erwünschte Antworten. Wie stark die Institute bei den letzten Wahlen daneben lagen, zeigt die Seite Verlässlichkeit der Umfragen.

Die Veröffentlichung. Der Pressekodex des Deutschen Presserats verlangt in Richtlinie 2.1, dass die Presse bei Umfragen die Zahl der Befragten, den Zeitpunkt der Befragung, die Fragestellung und den Auftraggeber nennt – und ob die Ergebnisse repräsentativ sind. Umfragen auf eigene Initiative eines Instituts sollen als solche gekennzeichnet werden.10

Die Institute im Einzelnen

Institut für Demoskopie Allensbach

Logo des Instituts für Demoskopie Allensbach
Logo: Institut für Demoskopie Allensbach
  • Sitz und Rechtsform: Allensbach am Bodensee; Gesellschaft zum Studium der öffentlichen Meinung mbH. Geschäftsführerin ist Renate Köcher, laut Wikipedia seit 1988.11
  • Gründung: 1947 durch Elisabeth Noelle-Neumann (nach Angaben des Instituts; Wikipedia nennt als Gründungsdatum den 16. Juni 1948).1213
  • Eigentümer: Zu 99 Prozent gehört das Institut der Stiftung Demoskopie Allensbach, 1 Prozent hält die IfD Unternehmensverwaltungsgesellschaft mbH. Die Stiftung wurde am 12. April 1996 gegründet; Noelle-Neumann übertrug ihr ihren Alleinbesitz.14
  • Auftraggeber: Frankfurter Allgemeine Zeitung.15
  • Methode und Stichprobe: persönliche Interviews (face to face) mit rund 1.000 bis 1.050 Befragten, Erhebungszeitraum etwa zwei Wochen, Veröffentlichung etwa monatlich.15
  • Größe: rund 90 feste Mitarbeiter und rund 1.200 Interviewerinnen und Interviewer – nach eigenen Angaben eine der größten Feldorganisationen für persönliche Interviews in Deutschland.12
  • Branchenverband: Mitglied im ADM.
  • Website: ifd-allensbach.de

Allensbach ist das einzige der acht Institute, das seine Sonntagsfrage nicht am Telefon oder online, sondern im persönlichen Gespräch erhebt; die Befragten werden nach Quoten ausgewählt, nicht per Zufall. Seine Ergebnisse seit 1947 dokumentierte das Institut in mehrjährigem Abstand im „Allensbacher Jahrbuch der Demoskopie“ (anfangs „Jahrbuch der öffentlichen Meinung“); der bislang letzte, zwölfte Band für die Jahre 2003 bis 2009 erschien 2010.1213 Kritik gab es laut Wikipedia nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg 1992 und 1996, als Allensbach die Republikaner mit 4,5 beziehungsweise 4 Prozent weit unter ihren Ergebnissen von 10,9 und 9,1 Prozent gesehen hatte. 2013 behauptete der damalige AfD-Sprecher Bernd Lucke, die Rohdaten von Allensbach und Forsa sähen seine Partei deutlich über fünf Prozent; Renate Köcher wies das zurück, Forsa erwirkte eine einstweilige Verfügung gegen Lucke. Der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger nannte das Institut 1965 im Spiegel das „Orakel vom Bodensee“ – ein Beiname, der geblieben ist.13

Civey

  • Sitz und Rechtsform: Berlin; Civey GmbH. Geschäftsführung: Janina Mütze und Gerrit Richter.16
  • Gründung: 2015 durch Janina Mütze und Gerrit Richter, zunächst als OMNI TT GmbH, seit Januar 2017 unter dem Namen Civey („Citizen Survey“).17
  • Auftraggeber und Partner: Civey-Umfragen werden auf Nachrichtenseiten eingebettet, laut Wikipedia seit 2016 zuerst beim Tagesspiegel und bei Spiegel Online, später auch bei Focus Online, der Funke-Mediengruppe und der Welt.
  • Methode: ausschließlich online. Jeder Besucher einer teilnehmenden Website kann abstimmen (Selbstselektion); zusätzlich werden Alter, Geschlecht, Postleitzahl und andere Merkmale abgefragt, nach denen die Ergebnisse gewichtet werden.
  • Branchenverband: seit März 2021 Mitglied im ADM.
  • Website: civey.com

Weil die Stichproben nicht auf einer Zufallsauswahl beruhen, ist die Methode umstritten. 2018 beschwerten sich Forsa, infas und die Forschungsgruppe Wahlen beim Presserat, weil Focus Online eine Civey-Umfrage als „repräsentativ“ bezeichnet hatte; der Presserat wies die Beschwerde laut Wikipedia ab.1817 2022 untersagte das Landgericht Köln Civey auf Klage von Forsa die Werbeaussage, zuverlässiger als die Konkurrenz zu sein (Az. 33 O 20/20).19 2023 hielt das Landgericht Hamburg eine Werbeaussage von Civey zu seinem „Online-Panel“ für wettbewerbswidrig (Az. 416 HKO 45/23).20 Im Januar 2024 leitete das Unternehmen laut Handelsblatt ein Schutzschirmverfahren ein.21 Ende Februar 2024 beendeten Civey und der Spiegel nach rund sechs Jahren ihre Zusammenarbeit;22 seit September 2026 lässt der Spiegel seine Sonntagsfrage von Ipsos erheben.23 Auf wahlrecht.de erscheinen Civey-Sonntagsfragen zur Bundestagswahl nicht in der Übersicht der Hauptinstitute.

Forsa

Logo von Forsa
Logo: Forsa
  • Sitz und Rechtsform: Berlin; forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH. Geschäftsführer sind Thorsten Thierhoff, Peter Matuschek und Stefanie Pursche, Vorsitzender des Beirats ist der Gründer Manfred Güllner.24
  • Gründung: 1984 durch Manfred Güllner.25
  • Auftraggeber: RTL und ntv („RTL/ntv-Trendbarometer“), seit November 2017; zuvor stern und RTL.
  • Methode und Stichprobe: telefonische Befragung (Zufallsauswahl) mit meist rund 2.500 Befragten – die größte Stichprobe der acht Institute –, Veröffentlichung wöchentlich.26
  • Branchenverband: Mitglied im ADM.
  • Website: forsa.de

Als einziges der acht Institute weist Forsa zusätzlich den Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen aus.26 Wie sich dieser Anteil auf das Bild auswirkt, zeigt die Projektion auf der Umfragenseite.

Forsa war wiederholt Gegenstand öffentlicher Kontroversen. Güllner ist SPD-Mitglied; laut Wikipedia wurde dem Institut bis zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2005 eine gewisse SPD-Nähe vorgeworfen, danach warfen ihm SPD-Politiker das Gegenteil vor, weil Forsa die Partei 2007 und 2008 deutlich niedriger sah als andere Institute. Im Juni 2023 sprach Güllner in einem Interview mit der Welt von einer „Art grüner Diktatur“; der Politikberater Johannes Hillje ordnete dies laut Wikipedia als Normalisierung von Populismus ein. Nachdem das BSW bei der Bundestagswahl 2025 mit 4,98 Prozent knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert war, warf Parteigründerin Sahra Wagenknecht dem Institut Wahlmanipulation vor; Forsa hatte das BSW in seiner letzten Umfrage vor der Wahl bei 3 Prozent gesehen.2728 Auf Antrag von Forsa untersagte ihr das Landgericht Berlin II im Frühjahr 2025 per einstweiliger Verfügung, den Vorwurf zu wiederholen.2927 Den Einspruch des BSW gegen das Wahlergebnis wies der Bundestag im Dezember 2025 zurück;3031 über die anschließende Wahlprüfungsbeschwerde der Partei hatte das Bundesverfassungsgericht bis zum 1. Oktober 2026 nicht entschieden.32

Forschungsgruppe Wahlen

Logo der Forschungsgruppe Wahlen
Logo: Forschungsgruppe Wahlen
  • Sitz und Rechtsform: Mannheim; eingetragener Verein. Die Befragungen führt die 1994 gegründete Forschungsgruppe Wahlen Telefonfeld GmbH durch, die auch für andere Auftraggeber arbeitet.33
  • Gründung: 1974. Vorläufer war das Team um den Mannheimer Politikwissenschaftler Rudolf Wildenmann, das seit 1965 die Hochrechnungen des ZDF erstellte.34
  • Finanzierung und Auftraggeber: Hauptaufgabe des Vereins ist nach eigenen Angaben die wissenschaftliche Beratung und Betreuung der ZDF-Wahlsendungen; die Arbeit wird laut Wikipedia ausschließlich aus Mitteln des ZDF getragen. Die Sonntagsfrage erscheint im „Politbarometer“. Den Vorstand bilden Matthias Jung, Yvonne Schroth und Andrea Wolf.
  • Methode und Stichprobe: seit Anfang 2024 eine Kombination aus Telefon- und SMS-Befragung (TSM) mit rund 1.300 bis 1.400 Befragten, Veröffentlichung im Abstand von etwa zwei bis drei Wochen.6
  • Branchenverband: in der Mitgliederliste des ADM nicht aufgeführt.
  • Website: forschungsgruppe.de

Das Politbarometer ist die älteste regelmäßige Umfragesendung des deutschen Fernsehens: Die Befragungen begannen im März 1977, die erste Sendung lief am 29. April 1977 im ZDF.3 Alle Politbarometer-Daten seit 1977 stehen beim Leibniz-Institut GESIS für die Forschung zur Verfügung. Die Forschungsgruppe Wahlen veröffentlicht neben der Projektion stets auch die „politische Stimmung“ (siehe oben) und liefert dem ZDF an Wahlabenden die 18-Uhr-Prognose und die Hochrechnungen.3536

GMS

Logo der GMS Dr. Jung GmbH
Logo: GMS
  • Sitz und Rechtsform: Hamburg; GMS Dr. Jung GmbH (Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung). Geschäftsführerin ist Iris Stolte.37
  • Gründung: März 1998 durch Helmut Jung.38
  • Eigentümer: Laut Wikipedia verkaufte Jung, bis 2014 Geschäftsführer, seine Anteile an Rainer Arenz, den geschäftsführenden Gesellschafter der ARIS Umfrageforschung.
  • Auftraggeber: wahlrecht.de nennt als Quelle der Sonntagsfrage das Institut selbst. Laut Wikipedia arbeitete GMS früher unter anderem für Sat.1, die Hanns-Seidel-Stiftung und die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft.
  • Methode und Stichprobe: Telefon-/Online-Mix (TOM) mit rund 1.000 Befragten, Veröffentlichung unregelmäßig im Abstand von etwa sechs bis acht Wochen.7
  • Größe: laut Wikipedia nach eigenen Angaben fünf Mitarbeiter.38
  • Branchenverband: in der Mitgliederliste des ADM nicht aufgeführt.
  • Website: gms-gmbh.com

GMS spielte laut Wikipedia eine zentrale Rolle in der bayerischen Umfrage-Affäre von 2008: Die Staatskanzlei hatte aus Steuermitteln Studien beim Institut beauftragt, darunter eine mit Ratschlägen, wie die CSU politische Gegner schwächen könne. Der Bundestagspräsident ermahnte deswegen 2011 den CSU-Vorsitzenden und Ministerpräsidenten Horst Seehofer; einen Verstoß gegen das Parteiengesetz sah die Bundestagsverwaltung nicht.3839

Infratest dimap

Logo von Infratest dimap
Logo: Infratest dimap
  • Sitz und Rechtsform: Berlin; Infratest dimap Gesellschaft für Trend- und Wahlforschung mbH. Geschäftsführer sind Roland Abold und Simon Schlinkert.40
  • Gründung: 1996 aus Infratest Burke Berlin unter Beteiligung des Bonner Instituts für Markt- und Politikforschung dimap, nachdem die ARD beide mit ihrer Wahlberichterstattung beauftragt hatte.41
  • Eigentümer: Nach eigenen Angaben ist die Bonner dimap – das Institut für Markt- und Politikforschung GmbH alleinige Gesellschafterin (Stand 18.09.2026).42 Früher lag laut Wikipedia eine Mehrheit von 51 Prozent bei der Kantar-Gruppe, der Nachfolgerin von TNS Infratest; Infratest dimap zählte 2022 zur Sparte Kantar Public, die an die Beteiligungsgesellschaft Trilantic verkauft und 2023 in Verian umbenannt wurde. Wann dimap die Anteile übernahm, nennt das Institut nicht.4143
  • Auftraggeber: ARD („ARD-DeutschlandTrend“, seit 1997) sowie Tageszeitungen.2
  • Methode und Stichprobe: Telefon-/Online-Mix (TOM) mit rund 1.300 Befragten, Veröffentlichung monatlich, jeweils zu Monatsbeginn.44
  • Größe: etwa 25 feste Mitarbeiter; an Wahltagen sind laut Wikipedia bis zu 1.200 Interviewer im Einsatz.
  • Branchenverband: Mitglied im ADM.
  • Website: infratest-dimap.de

Infratest dimap ist vor allem durch die Prognosen und Hochrechnungen der ARD-Wahlsendungen bekannt. Die Wurzeln reichen bis 1947: Damals gründeten Wolfgang und Lena-Renate Ernst an der Universität München das „Institut zur Erforschung der Wirkung publizistischer Mittel“, das ab 1949 als Infratest firmierte.45

INSA

Logo von INSA-Consulere
Logo: INSA
  • Sitz und Rechtsform: Erfurt; INSA-CONSULERE GmbH, eingetragen beim Amtsgericht Jena. Geschäftsleiter ist Hermann Binkert.46 Laut Wikipedia unterhält INSA zudem eine Niederlassung in Berlin.47
  • Gründung: am 26. November 2009 durch Hermann Binkert, zuvor CDU-Politiker und bis November 2009 Staatssekretär in der Thüringer Staatskanzlei.47
  • Eigentümer: Binkert ist laut Wikipedia geschäftsführender Gesellschafter.
  • Auftraggeber: Bild, Bild am Sonntag und bild.de („INSA-Meinungstrend“).48
  • Methode und Stichprobe: abwechselnd Online-Panel mit rund 2.000 Befragten und Telefon-/Online-Mix mit rund 1.200 Befragten; Veröffentlichung zweimal pro Woche – so häufig wie kein anderes Institut.48
  • Branchenverband: Mitglied im ADM.
  • Website: insa-consulere.de

INSA nutzt für seine Online-Befragungen laut Wikipedia unter anderem Panels von YouGov und reichert sie mit eigenen Daten an; Kritiker zweifelten an der Repräsentativität dieser Daten. Über eine dem Institut und seinem Gründer nachgesagte Nähe zur AfD berichteten Spiegel Online 2015 und Zeit Online 2019: Danach bot eine Firma Binkerts 2014 der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag die Ausarbeitung von Redeentwürfen an und entwarf für sie gegen Bezahlung Pressemitteilungen, INSA führte 2014 Befragungen im Auftrag der AfD durch, und Binkert spendete der Partei 2013 Geld.4950 Laut Wikipedia war er zudem kurzzeitig Mitglied des Vereins WerteUnion.47 Binkert selbst verweist darauf, dass sein Institut Aufträge von allen Parteien im Bundestag und in den Landtagen erhalte.47

Ipsos

Logo von Ipsos
Logo: Ipsos
  • Sitz und Rechtsform: Ipsos GmbH mit Sitz in Hamburg und weiteren Standorten in Berlin, München, Frankfurt am Main und Nürnberg; Tochter der börsennotierten Ipsos SA mit Sitz in Paris.5152
  • Gründung: 1975 in Paris durch Didier Truchot. Das deutsche Geschäft entstand aus mehreren Hamburger Instituten, darunter GFM (gegründet 1945) und GETAS (1957), die Ipsos 1993 übernahm.53 2024 legte Ipsos ein Übernahmeangebot für das Bonner Institut infas vor, das laut Wikipedia seither zu Ipsos gehört.5453
  • Auftraggeber: Bis August 2026 veröffentlichte Ipsos seine Sonntagsfrage auf eigene Initiative; seit dem 2. September 2026 erscheint sie im Auftrag des Spiegel.23
  • Methode und Stichprobe: Online-Panel, bis August 2026 meist mit 1.000 Befragten, bei der ersten Umfrage für den Spiegel mit 2.105; Veröffentlichung etwa monatlich.23
  • Größe: nach eigenen Angaben über 500 Mitarbeitende in Deutschland, laut Wikipedia zudem etwa 3.300 freie Interviewer; weltweit war Ipsos 2021 laut Wikipedia nach Umsatz das viertgrößte Marktforschungsunternehmen.5253
  • Branchenverband: Mitglied im ADM.
  • Website: ipsos.com/de-de

wahlrecht.de dokumentiert die Ipsos-Umfragen auf einer eigenen Seite, führt das Institut aber nicht in seiner Übersicht der acht Hauptinstitute.23

Verian (ehemals Emnid)

Logo von Kantar, der früheren Marke von Verian
Logo: Kantar (bis 2023 der Name des Instituts, heute Verian)
  • Sitz und Rechtsform: in Deutschland eingetragen als Mantle Germany GmbH mit Anschrift in München. Geschäftsführerin ist laut Impressum Philippa Edward.55
  • Gründung: Das Vorgängerinstitut Emnid wurde 1945 in Bielefeld von Karl-Georg von Stackelberg gegründet – eines der ersten Meinungsforschungsinstitute Deutschlands. Der Name steht für „Erforschung der öffentlichen Meinung, Marktforschung, Nachrichten, Informationen und Dienstleistungen“.56
  • Namen: Emnid wurde im Januar 2014 mit TNS Infratest verschmolzen; 2020 wurde bekannt, dass der Bielefelder Standort geschlossen werden soll. Laut wahlrecht.de hieß das Institut in der Sonntagsfrage zunächst TNS Emnid, ab Oktober 2016 Kantar Emnid, ab Januar 2020 Kantar (Kantar Public) und seit November 2023 Verian.5657
  • Eigentümer: Im Mai 2022 wurde bekannt, dass die Kantar Group ihre Sparte Kantar Public an die Beteiligungsgesellschaft Trilantic Capital Partners Europe verkauft; im November 2023 folgte die Umbenennung in Verian.43 Das Unternehmen bezeichnet sich auf seiner Website als unabhängig, nennt aber keinen Eigentümer.55
  • Auftraggeber: laut wahlrecht.de bis Mai 2021 Bild am Sonntag, seither das Magazin Focus („Focus-Sonntagsfrage“).57
  • Methode und Stichprobe: telefonische Befragung mit rund 1.450 Befragten, Veröffentlichung monatlich.
  • Branchenverband: Mitglied im ADM.
  • Website: veriangroup.com/de

YouGov

Logo von YouGov
Logo: YouGov
  • Sitz und Rechtsform: YouGov Deutschland GmbH mit Sitz in Köln, Tochter der börsennotierten britischen YouGov plc mit Sitz in London.
  • Gründung: im Mai 2000 in London durch Stephan Shakespeare und Nadhim Zahawi.58
  • Auftraggeber: Seit März 2020 veröffentlicht YouGov seine Sonntagsfrage auf eigene Initiative; von Juni 2017 bis Dezember 2019 erschien sie im Auftrag des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND).59
  • Methode und Stichprobe: Online-Panel mit rund 1.750 bis 1.850 Befragten, Veröffentlichung monatlich. Die Befragtenzahl bezieht sich laut wahlrecht.de auf Befragte mit Wahlabsicht.59
  • Branchenverband: in der Mitgliederliste des ADM nicht aufgeführt.
  • Website: yougov.com/de-de

YouGov war einer der Pioniere der Online-Panels: Die Teilnehmer melden sich selbst an und erhalten für Umfragen kleine Vergütungen; die Daten werden anschließend an die Bevölkerungsstruktur angepasst. In Großbritannien erwarb sich das Unternehmen laut Wikipedia zwischen 2000 und 2007 den Ruf besonders genauer Prognosen, lag dann aber beim schottischen Unabhängigkeitsreferendum 2014, der Unterhauswahl 2015 und dem Brexit-Referendum 2016 daneben. 2024 übernahm YouGov das europäische Verbraucherpanel der Nürnberger GfK.58

Regeln und Verbände

ADM. Der ADM Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e. V. ist der Wirtschaftsverband der privatwirtschaftlichen Institute. Er wurde am 20. Juni 1955 in Würzburg gegründet; seine Wurzeln reichen bis 1949.60 Nach eigenen Angaben erzielen seine Mitglieder über 80 Prozent des Branchenumsatzes. Zu ihnen gehören Allensbach, Civey, Forsa, infas, Infratest dimap, INSA, Ipsos und Verian; die Forschungsgruppe Wahlen, GMS und YouGov sind nicht aufgeführt.4 Gemeinsam mit den Verbänden BVM, DGOF und ASI gibt der ADM Richtlinien heraus, darunter die Richtlinie für die Veröffentlichung von Ergebnissen der Markt- und Sozialforschung sowie Richtlinien für Online- und für telefonische Befragungen.61 Diese Berufsgrundsätze gelten laut Wikipedia als Standesrecht für alle, die in Deutschland Markt- und Sozialforschung betreiben oder beauftragen – unabhängig von einer Verbandsmitgliedschaft. Beschwerden nimmt der Rat der Deutschen Markt- und Sozialforschung entgegen.6261

ESOMAR. Die deutschen Richtlinien ergänzen den internationalen ICC/ESOMAR-Kodex. ESOMAR, die European Society for Opinion and Market Research mit Sitz in Amsterdam, wurde 1948 gegründet und veröffentlichte noch im selben Jahr einen ersten Verhaltenskodex; 1977 stellten die Internationale Handelskammer und ESOMAR den gemeinsamen Kodex vor, der inzwischen von über hundert nationalen Verbänden anerkannt wird.63

Pressekodex. Für die Veröffentlichung in der Presse gilt Richtlinie 2.1 des Pressekodex: Zahl der Befragten, Zeitpunkt, Fragestellung und Auftraggeber sind zu nennen (siehe oben).10

Wahltag. Am Wahltag selbst verbietet das Bundeswahlgesetz die Veröffentlichung von Ergebnissen von Wählerbefragungen nach der Stimmabgabe („Exit Polls“) vor Ablauf der Wahlzeit, also vor 18 Uhr (§ 32 Abs. 2 BWahlG). Ein Verstoß ist eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann; zuständig ist die Bundeswahlleiterin (§ 49a BWahlG).6465 Die 18-Uhr-Prognosen von ARD und ZDF beruhen auf genau solchen Befragungen vor ausgewählten Wahllokalen; die anschließenden Hochrechnungen dagegen auf ausgezählten Ergebnissen repräsentativ ausgewählter Stimmbezirke.8

Geschichte der Wahlumfragen in Deutschland

Die kommerzielle Meinungsforschung in Deutschland begann unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg. Die wichtigsten Stationen:

Jahr Ereignis
1945 Karl-Georg von Stackelberg gründet Emnid in Bielefeld.
1947 Elisabeth Noelle-Neumann gründet das Institut für Demoskopie Allensbach. In München entsteht das Vorläuferinstitut von Infratest.
1948 Gründung von ESOMAR in Amsterdam mit erstem Verhaltenskodex.
1949 Erste Bundestagswahl; die Sonntagsfrage wird seither regelmäßig erhoben. Der Vorläufer des ADM konstituiert sich in Nürnberg.
1955 Gründung des ADM in Würzburg.
1965 Rudolf Wildenmann und sein Mannheimer Team beginnen mit Hochrechnungen für das ZDF.
1974 Gründung der Forschungsgruppe Wahlen als eingetragener Verein.
1977 Erstes ZDF-Politbarometer (29. April). ICC und ESOMAR veröffentlichen den gemeinsamen Kodex.
1984 Manfred Güllner gründet Forsa.
1996 Gründung von Infratest dimap für die Wahlberichterstattung der ARD.
1997 Erster ARD-DeutschlandTrend.
1998 Helmut Jung gründet GMS in Hamburg.
2000 Gründung von YouGov in London – Beginn der Online-Panels.
2009 Hermann Binkert gründet INSA in Erfurt.
2014 Emnid verschmilzt mit TNS Infratest; die Marke wird später zu Kantar Emnid und Kantar.
2015 Gründung von Civey in Berlin.
2017 YouGov beginnt regelmäßige Bundestags-Sonntagsfragen für das RND, ab 2020 auf eigene Initiative.
2023 Kantar Public wird zu Verian.
2024 Die Forschungsgruppe Wahlen stellt auf den Telefon-/SMS-Mix um.
2026 Ipsos veröffentlicht seine Sonntagsfrage im Auftrag des Spiegel.

Quellen: die Wikipedia-Artikel zu den genannten Instituten, Verbänden und Sendungen sowie wahlrecht.de (siehe Einzelnachweise). Auffällig ist der Wandel der Methoden: Die ältesten Institute begannen mit persönlichen Interviews, seit den 2000er Jahren kamen Online-Panels hinzu, und heute mischen die meisten Institute Telefon und Internet. Allensbach hält als einziges Institut am persönlichen Interview fest, Forsa und Verian am reinen Telefoninterview.

Die Rolle der Medien

Die Auftraggeber der veröffentlichten Wahlumfragen kommen meist aus den Medien.9 Das prägt, was Leser und Zuschauer zu sehen bekommen: Jedes große Medium hat „sein“ Institut, und die Werte erscheinen im Rhythmus der Aufträge – zweimal pro Woche bei Bild, wöchentlich bei RTL, monatlich bei ARD und Spiegel. Wer Umfragen vergleicht, vergleicht also immer auch Methoden und Auftraggeber.

Die Sonntagsfrage bildet dabei nur ein aktuelles Meinungsbild ab und ist laut Wikipedia nur bedingt geeignet, das Wahlergebnis vorherzusagen, auch wenn Medien und Parteien sie häufig als „Prognose“ bezeichnen. Als Prognose im engeren Sinn gilt die Schätzung, die am Wahlabend um 18 Uhr veröffentlicht wird (siehe Umfrage, Prognose, Hochrechnung). Der frühere Politbarometer-Forscher Wolfgang Gibowski nannte Ergebnisse der Sonntagsfrage laut Wikipedia „oft sehr unrealistisch“, weil die tatsächliche Wählerschaft nicht den Teilnehmern der Umfrage entspreche; Forsa-Gründer Güllner räumte ein, kein Institut könne eine hundertprozentig repräsentative Stichprobe erreichen.5 Wie groß die Abweichungen bei der Bundestagswahl 2025 und den Landtagswahlen 2026 waren, zeigt die Seite Verlässlichkeit der Umfragen; den Mittelwert aller Institute, der einzelne Ausreißer glättet, zeigt die Seite Umfragen.

Weiterführende Artikel

Einzelnachweise

  1. wahlrecht.de, Sonntagsfrage Bundestagswahl, Stand 17.10.2026. ↩ ↩2

  2. Wikipedia, ARD-Deutschlandtrend, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2

  3. Forschungsgruppe Wahlen, 40 Jahre ZDF-Politbarometer, Pressemitteilung vom 09.03.2017, abgerufen am 18.09.2026. ↩ ↩2

  4. ADM Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute, Unsere Mitglieder, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2

  5. Wikipedia, Sonntagsfrage, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2

  6. wahlrecht.de, Politbarometer der Forschungsgruppe Wahlen. ↩ ↩2

  7. wahlrecht.de, Umfragen von GMS. ↩ ↩2

  8. Bundeszentrale für politische Bildung, Prognosen, Hochrechnungen, Umfragen, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2

  9. Wikipedia, Wahlforschung, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2

  10. Deutscher Presserat, Pressekodex, Richtlinie 2.1 „Umfrageergebnisse“, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2

  11. Institut für Demoskopie Allensbach, Impressum, abgerufen am 14.09.2026. ↩

  12. Institut für Demoskopie Allensbach, Das Institut, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2 ↩3

  13. Wikipedia, Institut für Demoskopie Allensbach, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2 ↩3

  14. Institut für Demoskopie Allensbach, Stiftung Demoskopie Allensbach, abgerufen am 14.09.2026. ↩

  15. wahlrecht.de, Umfragen des Instituts für Demoskopie Allensbach. ↩ ↩2

  16. Civey, Impressum, abgerufen am 14.09.2026. ↩

  17. Wikipedia, Civey, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2

  18. Deutschlandfunk, Stefan Fries, Methodenstreit der Meinungsforschung – Was ist repräsentativ?, 03.12.2018. ↩

  19. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Umfrage-Forschung: Start-up Civey warb irreführend, 09.03.2022. ↩

  20. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Civey-Methode: Landgericht Hamburg zweifelt an Repräsentativität, 21.09.2023. ↩

  21. Handelsblatt, Nadine Schimroszik, Umfrageinstitut: Civey leitet Schutzschirmverfahren ein – Streit im Gesellschafterkreis, 23.01.2024. ↩

  22. turi2, „FAZ“: Civey und „Spiegel“ haben Zusammenarbeit beendet, 19.03.2024. ↩

  23. wahlrecht.de, Umfragen von Ipsos, abgerufen am 01.10.2026. ↩ ↩2 ↩3 ↩4

  24. forsa, Impressum, abgerufen am 14.09.2026. ↩

  25. forsa, Über forsa, abgerufen am 18.09.2026. ↩

  26. wahlrecht.de, Umfragen von Forsa. ↩ ↩2

  27. Wikipedia, Forsa, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2

  28. wahlrecht.de, Die letzten Umfragen zur Bundestagswahl 2025. ↩

  29. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Reiner Burger, Sahra Wagenknecht teilt heftig gegen Forsa und Landgericht Berlin aus, 16.05.2025. ↩

  30. tagesschau, BSW gescheitert: Bundestagswahl muss nicht neu ausgezählt werden, 04.12.2025. ↩

  31. beck-aktuell, Keine Neuauszählung der Bundestagswahl, 19.12.2025. ↩

  32. zdfheute, Bundesverfassungsgericht: Die wichtigsten Urteile in 2026, 12.03.2026. ↩

  33. Forschungsgruppe Wahlen, Über die Forschungsgruppe, abgerufen am 18.09.2026. ↩

  34. Forschungsgruppe Wahlen, Wie alles begann, abgerufen am 18.09.2026. ↩

  35. Wikipedia, Politbarometer, abgerufen am 14.09.2026. ↩

  36. Wikipedia, Forschungsgruppe Wahlen, abgerufen am 14.09.2026. ↩

  37. GMS, Impressum, abgerufen am 14.09.2026. ↩

  38. Wikipedia, GMS Dr. Jung, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2 ↩3

  39. Süddeutsche Zeitung, Mike Szymanski, Umfrage-Affäre: GMS-Institut – Der Haus- und Hof-Demoskop der CSU, 17.08.2010. ↩

  40. Infratest dimap, Impressum, abgerufen am 14.09.2026. ↩

  41. Wikipedia, Infratest dimap, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2

  42. Infratest dimap, Über uns, abgerufen am 18.09.2026. ↩

  43. Wikipedia, Kantar Group, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2

  44. wahlrecht.de, Umfragen von Infratest dimap. ↩

  45. Wikipedia, TNS Infratest, abgerufen am 14.09.2026. ↩

  46. INSA-CONSULERE, Impressum, abgerufen am 14.09.2026. ↩

  47. Wikipedia, INSA-Consulere, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2 ↩3 ↩4

  48. wahlrecht.de, Umfragen von INSA. ↩ ↩2

  49. Spiegel Online, Severin Weiland, Die merkwürdigen Geschäfte von Insa-Chef Binkert, 22.12.2015. ↩

  50. Zeit Online, Kai Biermann u. a., Meinungsforscher im postfaktischen Umfeld, 24.01.2019. ↩

  51. Ipsos, Kontakt, abgerufen am 01.10.2026. ↩

  52. Ipsos, Presse-Information Ipsos stärkt Expertise im Healthcare-Geschäft durch Übernahme der Pharma-Sparte von InMoment (PDF), 08.07.2025 (Abschnitt „Über Ipsos“). ↩ ↩2

  53. Wikipedia, Ipsos, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2 ↩3

  54. Ipsos, Presse-Information Ipsos macht freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für infas (PDF), 23.08.2024. ↩

  55. Verian, Legal Disclaimers / Impressum Germany, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2

  56. Wikipedia, TNS Emnid, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2

  57. wahlrecht.de, Umfragen von Verian (Emnid). ↩ ↩2

  58. Wikipedia, YouGov, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2

  59. wahlrecht.de, Umfragen von YouGov. ↩ ↩2

  60. ADM, Der ADM, abgerufen am 18.09.2026. ↩

  61. ADM, Standards und Richtlinien, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2

  62. Wikipedia, Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute, abgerufen am 14.09.2026. ↩

  63. Wikipedia, ESOMAR, abgerufen am 14.09.2026. ↩

  64. Bundeswahlgesetz, § 32 Unzulässige Wahlpropaganda und Unterschriftensammlung, unzulässige Veröffentlichung von Wählerbefragungen, abgerufen am 14.09.2026. ↩

  65. Bundeswahlgesetz, § 49a Ordnungswidrigkeiten, abgerufen am 14.09.2026. ↩

Weiterlesen

Zurück zur Startseite