Wahlprogramme der Parteien zur Bundestagswahl
Alle Programme 2025 zum Herunterladen, Archiv 2021 und 2017, Grundsatzprogramme
Wahlprogramme für die Bundestagswahl 2029 gibt es noch nicht (Stand: 14. September 2026). Die Parteien beschließen sie üblicherweise erst in den letzten Monaten vor der Wahl – 2021 zwischen April und Juni, 2025 wegen der vorgezogenen Wahl zwischen Mitte Dezember 2024 und Ende Januar 2025. Bis dahin zeigen die Programme zur Bundestagswahl 2025, wofür die Parteien stehen. Diese Seite versammelt die Wahlprogramme aller 29 Parteien, die 2025 mit Landeslisten angetreten sind, als PDF oder Online-Fassung, dazu das Archiv der Programme von 2021 und 2017, die Grundsatzprogramme der Bundestagsparteien und Studien dazu, wie viel von den Versprechen nach der Wahl umgesetzt wird.

Titelseiten der Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2025 (Montage, Ausschnitte): CDU/CSU, AfD, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, BSW, FDP, SSW. Quelle: die jeweiligen Parteien
Wahlprogramm, Grundsatzprogramm, Regierungsprogramm: der Unterschied
Ein Wahlprogramm nennt die Ziele, die eine Partei in der kommenden Wahlperiode umsetzen will. Es ist auf eine Wahl zugeschnitten, meist kürzer und konkreter als ein Grundsatzprogramm und verliert mit dem Wahltag seine Funktion. Ein Grundsatzprogramm (auch Parteiprogramm) beschreibt dagegen die Werte und langfristigen Ziele einer Partei und gilt oft über Jahrzehnte – die SPD arbeitet noch heute mit ihrem Hamburger Programm von 2007, die FDP mit den Karlsruher Freiheitsthesen von 2012.1 2 Das Wort Parteiprogramm ist nicht eindeutig: Es bezeichnet meist das Grundsatzprogramm, wird aber auch für Wahlprogramme benutzt.
Regierungsprogramm ist keine eigene Textsorte, sondern ein Titel, den Parteien ihrem Wahlprogramm geben, wenn sie den Anspruch verbinden, die nächste Regierung zu führen. CDU und CSU nannten ihr gemeinsames Programm 2017 und 2021 so, 2025 die SPD („Regierungsprogramm der SPD für die Bundestagswahl 2025“) und die Grünen („Regierungsprogramm 2025“).3 Nicht zu verwechseln ist das mit dem Koalitionsvertrag, den die Regierungsparteien nach der Wahl aushandeln und der die Wahlprogramme als Arbeitsgrundlage der Regierung ablöst (siehe Koalitionen).
Nach dem Parteiengesetz beschließt der Parteitag „über die Parteiprogramme“.4 In der Praxis legt der Parteivorstand einen Entwurf vor, über den ein Bundesparteitag oder eine Delegiertenkonferenz mit einfacher Mehrheit entscheidet; Mitglieder und Gliederungen können vorher Änderungsanträge stellen.2 CDU und CSU beschließen ihr gemeinsames Wahlprogramm dagegen in den Vorständen beider Parteien – ein Parteitag ist dafür nicht nötig.5
Wann die Parteien ihre Wahlprogramme beschließen
In normalen Wahljahren erscheinen die Programme der großen Parteien drei bis fünf Monate vor der Wahl. Vor der Bundestagswahl am 26. September 2021 beschloss die AfD als erste der späteren Bundestagsparteien ihr Programm (April), die Union als letzte (21. Juni). Vor der vorgezogenen Wahl am 23. Februar 2025 blieb dafür nur wenig Zeit: Der Bundestag wurde am 27. Dezember 2024 aufgelöst, die Union stellte ihr Programm schon am 17. Dezember 2024 vor, die Grünen beschlossen ihres als letzte Bundestagspartei am 26. Januar 2025 – vier Wochen vor der Wahl.6 7 8
| Partei | 2017 | 2021 | 2025 |
|---|---|---|---|
| CDU/CSU | 3. Juli 2017, Vorstände | 21. Juni 2021, Vorstände | 17. Dezember 2024, Vorstände |
| SPD | 25. Juni 2017, Parteitag Dortmund | 9. Mai 2021, digitaler Parteitag | 11. Januar 2025, außerordentlicher Parteitag Berlin |
| AfD | 23. April 2017, Parteitag Köln | 10./11. April 2021, Parteitag Dresden | 11./12. Januar 2025, Parteitag Riesa |
| Bündnis 90/Die Grünen | 16.–18. Juni 2017, Parteitag Berlin | 11.–13. Juni 2021, digitale Delegiertenkonferenz | 26. Januar 2025, außerordentliche Delegiertenkonferenz Berlin |
| Die Linke | 9.–11. Juni 2017, Parteitag Hannover | 19./20. Juni 2021, Online-Parteitag | 18. Januar 2025, außerordentlicher Parteitag Berlin |
| FDP | 30. April 2017, Parteitag Berlin | 14.–16. Mai 2021, digitaler Parteitag | 18. Dezember 2024, Bundesvorstand |
| BSW | – | – | 12. Januar 2025, Parteitag Bonn |
Beschluss des Wahlprogramms (Datum, Gremium, Ort). Quellen: Wikipedia (2017), Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (2021), Parteien und ZDF (2025).9 10 11 12 Die FDP ließ ihr Programm 2025 vom Bundesvorstand beschließen; ein Sonderparteitag am 9. Februar 2025 in Potsdam verabschiedete den Wahlaufruf.13 14
Die nächste Bundestagswahl muss zwischen dem 26. Januar und dem 25. März 2029 stattfinden, sofern der Bundestag nicht vorzeitig aufgelöst wird (siehe Wann ist die nächste Bundestagswahl?). Nach dem Muster früherer Wahlen wären die Wahlprogramme für 2029 dann im Herbst 2028 zu erwarten. Termine für Programmparteitage haben die Parteien noch nicht bekannt gegeben; mehrere arbeiten zunächst an neuen Grundsatzprogrammen.
Bundestagswahl 2025: alle Wahlprogramme
An der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 nahmen 29 Parteien mit Landeslisten teil; zehn davon in allen 16 Ländern (SPD, Grüne, FDP, AfD, Linke, Freie Wähler, Volt, MLPD, Bündnis Deutschland und BSW), die CDU in 15 Ländern, die CSU nur in Bayern; in wie vielen Ländern die kleineren Parteien antraten, steht bei der jeweiligen Partei.15 16 Die Tabelle nennt für jede Partei das Wahlprogramm mit Link zur PDF-Datei; die Seitenzahl ist die der PDF-Datei (einschließlich Umschlag und Inhaltsverzeichnis). Details, Kurzfassungen und Kernpunkte folgen darunter je Partei.
| Partei | Wahlprogramm 2025 | Beschluss | PDF-Seiten |
|---|---|---|---|
| CDU/CSU | Politikwechsel für Deutschland | 17. Dezember 2024, Vorstände | 82 |
| AfD | Zeit für Deutschland | 11./12. Januar 2025, Parteitag Riesa | 177 |
| SPD | Mehr für Dich. Besser für Deutschland. | 11. Januar 2025, Parteitag Berlin | 68 |
| Bündnis 90/Die Grünen | Zusammen wachsen | 26. Januar 2025, Delegiertenkonferenz Berlin | 160 |
| Die Linke | Alle wollen regieren. Wir wollen verändern. | 18. Januar 2025, Parteitag Berlin | 60 |
| BSW | Unser Land verdient mehr! | 12. Januar 2025, Parteitag Bonn | 45 |
| FDP | Alles lässt sich ändern | 18. Dezember 2024, Bundesvorstand | 52 |
| SSW | Deine Stimme für den Norden | 3. Dezember 2024 (Hauptausschuss) und 11. Januar 2025 (Landesparteitag Schleswig) | 91 |
| Freie Wähler | Verantwortung für Deutschland | digitaler Parteitag (gemeldet 29. Januar 2025) | 114 |
| Volt | Holen wir uns die Zukunft zurück | veröffentlicht 6. Januar 2025 | 164 |
| Tierschutzpartei | Wähle Mitgefühl | – | 45 |
| Die PARTEI | Online-Programm und Faltblatt | – | 2 |
| Piratenpartei | Online-Programm (Wiki) | 18. Januar 2025, Online-Parteitag | – |
| ÖDP | Mit Ihnen & Dir für ein gerechtes Wir | – | 42 |
| MLPD | Positionspapier zur Bundestagswahl 2025 | – | 119 |
| dieBasis | Wahlprogramm 2025 | Urabstimmung der Mitglieder | 60 |
| Bündnis Deutschland | Freiheit wählen, Zukunft gestalten! | – | 72 |
| Partei der Humanisten | Deine Partei für deine Zukunft | – | 6 |
| Partei des Fortschritts | Ideen statt Ideologien | – | 155 |
| MERA25 | Für Vision und Verantwortung (Grundsatzprogramm) | 30. November 2024, Mitgliederversammlung | 105 |
| Bayernpartei | Wahlprogramm zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 | 14. Juli 2024, Parteitag München | 12 |
| Team Todenhöfer | Parteiprogramm (kein Wahlprogramm) | – | 39 |
| Menschliche Welt | Politik für dein Wohl und das Wohl aller | – | 32 |
| BüSo | Forderungen zur Bundestagswahl 2025 | – | 2 |
| Bündnis C | Grundsätze und Eckpunkte (kein Wahlprogramm) | – | 28 |
| SGP | Wahlaufruf (online) | – | – |
| WerteUnion | Programmflyer (Archivkopie) | – | 2 |
| Verjüngungsforschung | Wahlprogramm (online) | – | – |
Die CSU tritt nur in Bayern an und teilt sich das Programm mit der CDU. Titel, Seitenzahlen und Beschlussangaben stammen aus den PDF-Dateien und den Websites der Parteien; alle Links wurden am 14. September 2026 geprüft. Eine Übersicht mit Analysen der Programme nach Themen bietet die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Kurzprofile aller 29 Parteien die Bundeszentrale für politische Bildung.17 18
Wie lang sind die Wahlprogramme?
Die Universität Hohenheim zählt seit 1949 die Wörter der Wahlprogramme. 2021 waren die Programme der Bundestagsparteien so lang wie nie: im Schnitt rund 43.500 Wörter, das der Linken 68.331. Der kurze Wahlkampf 2025 machte sie deutlich schlanker – im Schnitt fast 20.000 Wörter kürzer, das Programm der Grünen etwa halb so lang wie 2021.19 20
Wörter 2025
Wörter 2021
PDF-Seiten 2025
Tabelle
| Partei | Wörter 2021 | Wörter 2025 | PDF-Seiten 2021 | PDF-Seiten 2025 |
|---|---|---|---|---|
| CDU/CSU | 43.068 | 26.321 | 140 | 82 |
| SPD | 23.493 | 27.407 | 66 | 68 |
| AfD | 23.482 | 25.419 | 210 | 177 |
| Bündnis 90/Die Grünen | 67.278 | 30.693 | 272 | 160 |
| Die Linke | 68.331 | 25.489 | 168 | 60 |
| FDP | 35.591 | 19.466 | 68 | 52 |
| BSW | – | 17.011 | – | 45 |
Wörter laut Universität Hohenheim (2025: Stand 21. Januar 2025, teils Entwurfsfassungen); PDF-Seiten der Langfassungen einschließlich Umschlag, gezählt am 14. September 2026.
CDU/CSU: „Politikwechsel für Deutschland“

Titelseite des Wahlprogramms von CDU und CSU zur Bundestagswahl 2025. Quelle: CDU/CSU
Das gemeinsame Wahlprogramm von CDU und CSU beschlossen die Vorstände beider Parteien am 17. Dezember 2024 in Berlin einstimmig; Friedrich Merz und Markus Söder stellten es am selben Tag vor – als erste Partei nach dem Bruch der Ampelkoalition.21 22 7 Die PDF-Datei (82 Seiten) enthält Kurz- und Langfassung. Das Programm kündigt einen „faktischen Aufnahmestopp“ in der Migrationspolitik an, will das Bürgergeld in seiner bisherigen Form abschaffen und durch eine „Neue Grundsicherung“ ersetzen, den Einkommensteuertarif abflachen, den restlichen Solidaritätszuschlag streichen, eine „aufwachsende Wehrpflicht“ einführen und an der „Option Kernenergie“ festhalten.
- Langfassung mit Kurzfassung (PDF, 82 Seiten)
- Kurzfassung (PDF, 10 Seiten)
- Wahlprogramm in Leichter Sprache (PDF, 32 Seiten)
AfD: „Zeit für Deutschland“

Titelseite des Wahlprogramms der AfD zur Bundestagswahl 2025. Quelle: AfD
Die AfD beriet ihr „Programm der Alternative für Deutschland für die Wahl zum 21. Deutschen Bundestag“ auf dem 16. Bundesparteitag am 11. und 12. Januar 2025 in Riesa und verabschiedete es laut Impressum einstimmig; auf demselben Parteitag wurde Alice Weidel zur Kanzlerkandidatin gewählt.23 24 25 Das Programm (177 PDF-Seiten) fordert den Austritt Deutschlands aus dem Euro-System und die Umwandlung der EU in einen „Bund Europäischer Nationen“, fasst seine Migrationspolitik unter dem Begriff „Remigration“ zusammen, will die Wehrpflicht wieder einsetzen, den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung stoppen, Nord Stream 2 in Betrieb nehmen und neue Kernkraftwerke bauen.
- Wahlprogramm (PDF, 177 Seiten)
- 20 Kernforderungen (Flugblatt, PDF, 2 Seiten)
SPD: „Mehr für Dich. Besser für Deutschland.“

Titelseite des Regierungsprogramms der SPD zur Bundestagswahl 2025. Quelle: SPD
Die SPD beschloss ihr „Regierungsprogramm“ am 11. Januar 2025 auf einem außerordentlichen Bundesparteitag in Berlin, der zugleich Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten bestätigte.26 27 Kernpunkte des Programms (68 PDF-Seiten in der barrierefreien Fassung): ein Mindestlohn von 15 Euro spätestens ab 2026, ein „Deutschlandfonds“ mit anfangs 100 Milliarden Euro für Investitionen, eine Reform der Schuldenbremse, die Wiederbelebung der Vermögensteuer für sehr hohe Vermögen, eine Mehrwertsteuer von fünf Prozent auf Lebensmittel und eine unbefristete Mietpreisbremse.
- Regierungsprogramm, barrierefreie Fassung (PDF, 68 Seiten)
- Beschlussfassung des Parteitags (PDF, 59 Seiten)
- Wahlprogramm in Leichter Sprache (PDF, 15 Seiten)
Bündnis 90/Die Grünen: „Zusammen wachsen“

Titelseite des Regierungsprogramms von Bündnis 90/Die Grünen zur Bundestagswahl 2025. Quelle: Bündnis 90/Die Grünen
Die Grünen beschlossen ihr „Regierungsprogramm 2025“ am 26. Januar 2025 auf einer außerordentlichen Bundesdelegiertenkonferenz in Berlin ohne Gegenstimmen bei zwei Enthaltungen.28 8 Das Programm (160 PDF-Seiten) will das Klimageld „so schnell wie möglich“ einführen, den Preis des Deutschlandtickets gemeinsam mit den Ländern bei 49 Euro halten, einen Mindestlohn von zunächst 15 Euro, eine Kindergrundsicherung sowie einen Deutschlandfonds und eine Reform der Schuldenbremse. Die Grünen veröffentlichten ihr Programm auch als Videos in Deutscher Gebärdensprache.
- Regierungsprogramm (PDF, 160 Seiten)
- Zusammenfassung in Leichter Sprache (PDF, 24 Seiten)
- Wahlprogramm in Gebärdensprache (Videos)
Die Linke: „Alle wollen regieren. Wir wollen verändern.“

Titelseite des Wahlprogramms der Linken zur Bundestagswahl 2025. Quelle: Die Linke
Die Linke legte am 9. Dezember 2024 einen Entwurf vor und beschloss das Programm am 18. Januar 2025 auf einem außerordentlichen Parteitag in Berlin.29 30 Das mit 60 PDF-Seiten kürzeste Programm der Bundestagsparteien fordert einen bundesweiten Mietendeckel, die Wiedereinführung der Vermögensteuer und eine „Milliardärsteuer“ von zwölf Prozent, einen Mindestlohn von 16 Euro bis 2026, die Befreiung von Grundnahrungsmitteln, Hygieneprodukten sowie Bus und Bahn von der Mehrwertsteuer und ein Rentenniveau von 53 Prozent. Das Kurzwahlprogramm erschien in zahlreichen Sprachen, darunter Ober- und Niedersorbisch.
- Wahlprogramm, Langfassung (PDF, 60 Seiten)
- Kurzwahlprogramm (Faltblatt, PDF, 2 Seiten)
- Wahlprogramm in Leichter Sprache (PDF, 21 Seiten)
BSW: „Unser Land verdient mehr!“

Titelseite des Wahlprogramms des Bündnisses Sahra Wagenknecht zur Bundestagswahl 2025. Quelle: BSW
Das Bündnis Sahra Wagenknecht beschloss sein erstes Bundestagswahlprogramm am 12. Januar 2025 auf einem Parteitag in Bonn bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen.31 Das Programm (45 PDF-Seiten) lehnt „Hochrüstung“ und Waffenlieferungen in Kriegsgebiete ab, will den Mindestlohn „unverzüglich“ auf 15 Euro anheben, den CO2-Preis abschaffen, die Rentenversicherung nach österreichischem Vorbild reformieren und die „unkontrollierte Einwanderung“ beenden.
- Wahlprogramm (PDF, 45 Seiten)
- Kurzwahlprogramm (PDF, 10 Seiten, Kopie bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)
FDP: „Alles lässt sich ändern“

Titelseite des Wahlprogramms der FDP zur Bundestagswahl 2025. Quelle: FDP
Der Bundesvorstand der FDP beschloss das Wahlprogramm am 18. Dezember 2024; ein Sonderparteitag am 9. Februar 2025 in Potsdam verabschiedete den Wahlaufruf.13 14 32 Die PDF-Fassung (52 Seiten) ist bis heute als „vorbehaltlich abschließender redaktioneller Bearbeitung“ gekennzeichnet. Das Programm will den Grundfreibetrag um mindestens 1.000 Euro anheben und den Spitzensteuersatz erst ab 96.600 Euro greifen lassen, den Solidaritätszuschlag vollständig abschaffen, ein dreijähriges Moratorium für neue Bürokratie, ein bundesweit einheitliches „Deutschland-Abitur“, die Gesetzliche Aktienrente und die Einhaltung der Schuldenbremse.
- Wahlprogramm (PDF, 52 Seiten)
- Kurzwahlprogramm in Leichter Sprache (PDF, 13 Seiten)
SSW: „Deine Stimme für den Norden“

Titelseite des Wahlprogramms des Südschleswigschen Wählerverbands zur Bundestagswahl 2025. Quelle: SSW
Der Südschleswigsche Wählerverband, Partei der dänischen und friesischen Minderheit in Schleswig-Holstein, ist als Minderheitenpartei von der Fünf-Prozent-Hürde befreit und tritt nur in Schleswig-Holstein an. Sein Wahlprogramm beschlossen laut Titelseite der Hauptausschuss am 3. Dezember 2024 und der Landesparteitag am 11. Januar 2025 in Schleswig.33 Das Programm (91 PDF-Seiten) stellt Minderheitenpolitik als Friedenspolitik in den Mittelpunkt, verlangt Vorrang für den Küstenschutz, lehnt Rentenkürzungen und eine Wiedereinführung der Wehrpflicht ab, will eine Vermögenssteuer einführen und die Hinterlandanbindung der Fehmarnbeltquerung zügig umsetzen.
- Wahlprogramm (PDF, 91 Seiten)
- Kernforderungen (PDF, 9 Seiten)
- Informationen in Leichter Sprache (PDF, 7 Seiten)
Freie Wähler: „Verantwortung für Deutschland“

Titelseite des Bundestagswahlprogramms der Freien Wähler 2025–2029. Quelle: Freie Wähler
Die Freien Wähler verabschiedeten ihr „Bundestagswahlprogramm 2025–2029“ auf einem digitalen Parteitag; die Bundesvereinigung meldete den Beschluss am 29. Januar 2025.34 Das Programm (114 PDF-Seiten) will den steuerlichen Grundfreibetrag auf 24.000 Euro im Jahr (2.000 Euro im Monat) anheben, die Erbschaft- und Schenkungsteuer abschaffen, das Lieferkettengesetz für den Mittelstand aufheben, die Kontrolle über die Grenzen zurückgewinnen, Volksentscheide auf Bundesebene einführen und die Ausgaben für die Bundeswehr auf drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigern. Auf der Website der Bundesvereinigung steht das Programm nur noch als Online-Text; die PDF-Datei ist beim Landesverband Baden-Württemberg abrufbar.
- Bundestagswahlprogramm 2025–2029 (PDF, 114 Seiten)
- Online-Fassung
Volt: „Holen wir uns die Zukunft zurück“

Titelseite des Programms von Volt Deutschland zur Bundestagswahl 2025. Quelle: Volt Deutschland
Volt Deutschland, der deutsche Teil der paneuropäischen Partei Volt, veröffentlichte sein Programm am 6. Januar 2025.35 Es gehört mit 164 PDF-Seiten zu den längsten Programmen der Wahl und fordert eine Reform der Schuldenbremse für Zukunftsinvestitionen, den Abbau klimaschädlicher Subventionen, die Abschaffung des Bildungsföderalismus und langfristig eine „föderale europäische Republik“.
- Programm (PDF, 164 Seiten)
- Kurzwahlprogramm (PDF, 15 Seiten)
Tierschutzpartei: „Wähle Mitgefühl“

Titelseite des Wahlprogramms der Partei Mensch Umwelt Tierschutz zur Bundestagswahl 2025. Quelle: Tierschutzpartei
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz trat 2025 in elf Ländern an. Ihr Wahlprogramm (45 PDF-Seiten) fordert das Ende der Massentierhaltung, ein Importverbot für Produkte, die an Tieren getestet wurden, eine Anhebung der Umsatzsteuer auf tierische Produkte von 7 auf mindestens 19 Prozent, einen Mindestlohn von 15 Euro bis 2026 und eine Senkung der Sperrklausel auf höchstens ein Prozent.
- Wahlprogramm (PDF, 45 Seiten)
Die PARTEI

Faltblatt („Kanzlerprogramm“) der PARTEI zur Bundestagswahl 2025. Quelle: Die PARTEI
Die Satirepartei „Die PARTEI“ trat in 13 Ländern an. Ihr Wahlprogramm veröffentlichte sie nur online, mit Punkten wie „Kanzler werden ist Programm“ und „Frieden schaffen mit Kriegswaffen“; als PDF gibt es lediglich ein zweiseitiges Faltblatt.
- Wahlprogramm (online)
- Faltblatt (PDF, 2 Seiten)
Piratenpartei
Die Piratenpartei Deutschland trat in drei Ländern an. Ihr Wahlprogramm entstand aus den Programmanträgen eines Online-Bundesparteitags am 18. Januar 2025 und steht ausschließlich im Wiki der Partei; eine PDF-Fassung gibt es nicht.36 Kapitel des Programms sind unter anderem das Ende von Vorratsdatenspeicherung und Videoüberwachung, bundesweite Volksentscheide, die gesetzliche Verankerung der Netzneutralität und die Abschaffung des sogenannten Hackerparagrafen (§ 202c StGB).
ÖDP: „Mit Ihnen & Dir für ein gerechtes Wir“

Titelseite des Wahlprogramms der Ökologisch-Demokratischen Partei zur Bundestagswahl 2025. Quelle: ÖDP
Die Ökologisch-Demokratische Partei trat in Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz an. Ihr Wahlprogramm (42 PDF-Seiten) fordert Volksbegehren und Volksentscheide auf Bundesebene, ein Kindergrundeinkommen, den Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag und den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland sowie das Ende des „Wachstumszwangs“ als Staatsziel.
- Wahlprogramm (PDF, 42 Seiten)
MLPD: „Positionspapier zur Bundestagswahl 2025“

Titelseite des Positionspapiers der MLPD zur Bundestagswahl 2025. Quelle: MLPD
Die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands trat in allen 16 Ländern an. Ihr „Positionspapier“ (119 PDF-Seiten) verlangt unter anderem die Aufhebung der Fünf-Prozent-Klausel, freien Zugang aller Parteien zu den Massenmedien und die Finanzierung der kommunalen Daseinsvorsorge „auf Kosten der Konzerne“; ein Kapitel trägt den Titel „Make socialism great again!“.
- Positionspapier (PDF, 119 Seiten)
dieBasis: „Wahlprogramm 2025“

Titelseite des Wahlprogramms der Basisdemokratischen Partei Deutschland zur Bundestagswahl 2025. Quelle: dieBasis
Die Basisdemokratische Partei Deutschland trat in vier Ländern an. Ihr Bundesparteitag im Oktober 2024 in Hirschaid beauftragte eine Urabstimmung der Mitglieder über das Wahlprogramm.37 Das Programm (Langfassung 60 PDF-Seiten, „Stand: Januar 2025“) fordert bundesweite Volksabstimmungen, den Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation und eine freie Impfentscheidung, die Neutralität Deutschlands und den Erhalt des Bargelds.
- Wahlprogramm, Langfassung (PDF, 60 Seiten)
- Kurzfassung (PDF, 24 Seiten)
Bündnis Deutschland: „Freiheit wählen, Zukunft gestalten!“

Titelseite des Programms von Bündnis Deutschland zur Bundestagswahl 2025. Quelle: Bündnis Deutschland
Bündnis Deutschland trat in allen 16 Ländern an. Sein „Programm für die Wahl zum 21. Deutschen Bundestag“ (72 PDF-Seiten) will den Solidaritätszuschlag streichen, den gesetzlichen Mindestlohn abschaffen, die staatliche Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen und parteinahen Stiftungen verbieten und den Rückbau der Kernkraftwerke sofort stoppen.
- Programm (PDF, 72 Seiten)
Partei der Humanisten: „Deine Partei für deine Zukunft“

Titelseite des Wahlprogramms der Partei der Humanisten zur Bundestagswahl 2025. Quelle: Partei der Humanisten
Die Partei der Humanisten trat in Bayern, Hessen, Niedersachsen und Sachsen an. Ihr sechsseitiges Programm „Fakten, Freiheit, Fortschritt!“ fordert eine technologieoffene Energiewende einschließlich Kernenergie, ein bundesweit einheitliches Bildungssystem, ein Grundeinkommen, die Widerspruchslösung bei der Organspende und ein Verbot medizinisch nicht notwendiger Beschneidungen.
- Wahlprogramm (PDF, 6 Seiten)
Partei des Fortschritts: „Ideen statt Ideologien“

Titelseite des Bundestagswahlprogramms der Partei des Fortschritts 2025. Quelle: Partei des Fortschritts
Die Partei des Fortschritts trat in Berlin und Nordrhein-Westfalen an. Ihr Programm ist mit 155 PDF-Seiten eines der umfangreichsten der Wahl; die Kurzfassung nennt unter anderem eine Körperschaftsteuer von zwölf Prozent, die Abschaffung der Gewerbesteuer, die Wiedereinführung der Vermögensteuer, Migrationszentren in den Herkunftsregionen und Forschung an kleinen Kernreaktoren und Kernfusion.
- Wahlprogramm (PDF, 155 Seiten)
- Kurzfassung (PDF, 19 Seiten)
MERA25: Grundsatzprogramm statt Wahlprogramm

Titelseite des Grundsatzprogramms „Für Vision und Verantwortung“ von MERA25. Quelle: MERA25
MERA25, nach eigener Darstellung Teil der europäischen Bewegung DiEM25, trat in Berlin, Bremen und Nordrhein-Westfalen an. Ein eigenes Wahlprogramm gab es nicht; die Partei verwies auf ihr Grundsatzprogramm, das die Mitgliederversammlung am 30. November 2024 beschlossen hatte.38 Es fordert unter anderem die ersatzlose Streichung der Schuldenbremse und einen „Green New Deal“.
- Grundsatzprogramm (PDF, 105 Seiten)
Team Todenhöfer: Parteiprogramm statt Wahlprogramm

Titelseite des Parteiprogramms „Unsere Vision für Deutschland“ der Gerechtigkeitspartei Team Todenhöfer. Quelle: Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer
Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer trat in Berlin und Nordrhein-Westfalen an. Ein Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2025 veröffentlichte sie laut Bundeszentrale für politische Bildung nicht; Grundlage war das Parteiprogramm „Unsere Vision für Deutschland“.39 Es fordert unter anderem die Halbierung des Bundestags auf 400 Abgeordnete, eine Begrenzung der Mandate auf zwei Wahlperioden, die Abschaffung der Kirchensteuer, eine Million neue Wohnungen pro Jahr und ein Nein zum Zwei-Prozent-Ziel der NATO.
- Parteiprogramm (PDF, 39 Seiten, Kopie bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg)
Bayernpartei

Titelseite des Wahlprogramms der Bayernpartei zur Bundestagswahl 2025. Quelle: Bayernpartei
Die Bayernpartei trat nur in Bayern an. Ihr Wahlprogramm (12 PDF-Seiten) wurde laut Dokument am 14. Juli 2024 auf dem Parteitag in München verabschiedet – das früheste Programm der Wahl.40 Es fordert die „Unabhängigkeit für Bayern“ in drei Schritten, eine eigene Energieversorgung Bayerns und Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude und des Nahverkehrs.
- Wahlprogramm (PDF, 12 Seiten)
Weitere Parteien 2025
Sechs weitere Parteien traten jeweils in einem Land an. Nicht alle legten ein eigenes Wahlprogramm vor.15 41
| Partei | Land | Programm zur Wahl 2025 |
|---|---|---|
| Bündnis C – Christen für Deutschland | Baden-Württemberg | kein Wahlprogramm; Grundsätze und Eckpunkte (PDF, 28 Seiten) |
| BüSo (Bürgerrechtsbewegung Solidarität) | Berlin | Forderungen zur Bundestagswahl 2025: Frieden durch Entwicklung! (PDF, 2 Seiten) |
| Menschliche Welt | Bremen | Politik für dein Wohl und das Wohl aller (PDF, 32 Seiten) |
| Partei für Verjüngungsforschung | Bremen | Wahlprogramm (online) |
| SGP (Sozialistische Gleichheitspartei) | Berlin | Wahlaufruf „Sozialismus statt Krieg!“ (online) |
| WerteUnion | Nordrhein-Westfalen | kein Wahlprogramm; Programmflyer (Archivkopie); Grundsatzprogramm erst im Juli 2025 beschlossen42 |
Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2021 (Archiv)
Vor der Bundestagswahl am 26. September 2021 lief der Programmprozess in gewohntem Tempo: Die AfD beschloss ihr Programm im April in Dresden, SPD und FDP im Mai auf digitalen Parteitagen, Grüne und Linke im Juni, die Union am 21. Juni in den Vorständen.10 Die Grünen legten mit 272 PDF-Seiten das längste Programm vor; das Handelsblatt zählte beim Programm der Linken „mehr als 120 Seiten“, die taz bei der Union 139.12 11 Die Tabelle enthält alle Programme, die bundestagswahl-2021.de damals dokumentiert hat; Links, die nicht mehr erreichbar sind, wurden durch Archivkopien des Internet Archive ersetzt.43
| Partei | Wahlprogramm 2021 | Beschluss / Veröffentlichung | PDF-Seiten | Weitere Fassungen |
|---|---|---|---|---|
| SPD | Das Zukunftsprogramm. Wofür wir stehen. Was uns antreibt. Wonach wir streben. | 9. Mai 2021, digitaler Parteitag | 66 | Kurzfassung (16 S.), Leichte Sprache (48 S.) |
| CDU/CSU | Das Programm für Stabilität und Erneuerung. Gemeinsam für ein modernes Deutschland | 21. Juni 2021, Vorstände | 140 | Kurzfassung (14 S.), Leichte Sprache (42 S.) |
| CSU | Das CSU-Programm. Gut für Bayern. Gut für Deutschland. | 23. Juli 2021 (Ergänzung zum Unionsprogramm) | 18 | – |
| Bündnis 90/Die Grünen | Deutschland. Alles ist drin. | 11.–13. Juni 2021, digitale Delegiertenkonferenz | 272 | Kurzfassung (Archivkopie, 6 S.), Leichte Sprache (59 S.), Klimaschutz-Sofortprogramm (7 S.) |
| FDP | Nie gab es mehr zu tun | 14.–16. Mai 2021, digitaler Parteitag | 68 | Kurzwahlprogramm (12 S.), Leichte Sprache (13 S.) |
| AfD | Deutschland. Aber normal. | 10./11. April 2021, Parteitag Dresden | 210 | Kernpunkte (Flugblatt) |
| Die Linke | Zeit zu handeln: Für soziale Sicherheit, Frieden und Klimagerechtigkeit | 19./20. Juni 2021, Online-Parteitag | 168 | Kurzwahlprogramm in einfacher Sprache (12 S.) |
| Freie Wähler | Stabilität, Sicherheit, Freiheit: Die Kraft der Mitte (Archivkopie) | vorgestellt März 2021, veröffentlicht 18. April 2021 | 85 | – |
| Die PARTEI | Wahlprogramm (online) | Ende Juli 2021 | – | Flyer (PDF, Kopie bei abgeordnetenwatch.de) |
| Tierschutzpartei | Umsetzungsprogramm 2021–2025 für Mensch · Umwelt · Tier (online) | 9. November 2019, Parteitag | – | – |
| Piratenpartei | Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2021 (online) | 28. Juli 2021 | 157 | PDF (Wiki, nur im Browser abrufbar) |
| ÖDP | ÖDP-Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2021 | 29. Mai 2021, Parteitag Nürnberg | 44 | – |
| Volt | Unsere Zukunft. Made in Europe. | Mai 2021 | 171 | – |
| SSW | Wahlprogramm des SSW zur Bundestagswahl 2021 | 8. Mai 2021, Landesparteitag | 76 | – |
| V-Partei³ | Plan V statt Planet B (Archivkopie) | 10. August 2021 | 45 | – |
| Demokratie in Bewegung | Politik. Anders. Machen. (Archivkopie) | August 2021 | 49 | – |
| Bayernpartei | Innovationen statt Verbote: Der bayerische Zukunftsplan | Juli 2021 | 6 | – |
| Tierschutzallianz | Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2021 (Archivkopie) | August 2021; Landesliste nur in Sachsen-Anhalt | 24 | – |
| MLPD | Wahlprogramm der Internationalistischen Liste/MLPD (online) | 2021 | 36 | PDF nicht mehr abrufbar (Serverfehler) |
| Partei für Gesundheitsforschung | Wahlprogramm (online) | 2021 | – | heute Partei für Verjüngungsforschung |
| Menschliche Welt | Politik für das Wohl aller Menschen, Tiere und der Natur | Wahlprogramm von 2019, kein eigenes Programm 2021 | 13 | – |
| Team Todenhöfer | Unsere Vision für Deutschland (Parteiprogramm) | kein Wahlprogramm 2021 | – | – |
| DKP | Wahlprogramm der DKP zu den Bundestagswahlen 2021 | 2021 | 20 | Kernaussagen (12 S.) |
| dieBasis | Rahmenprogramm | November 2020, kein eigenes Wahlprogramm 2021 | – | – |
| Partei der Humanisten | Unser Herz brennt für Fakten | Juni 2021, außerordentlicher Parteitag | – | – |
| Bündnis C | Kurzprogramm 2021 | Januar 2021 | 24 | – |
| LKR | Freiheit. Werte. Zukunft! | 15./16. Mai 2021, Online-Parteitag | – | – |
Beschluss- und Veröffentlichungsangaben nach der Dokumentation von bundestagswahl-2021.de und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg; Seitenzahlen der PDF-Dateien, soweit am 14. September 2026 abrufbar, sonst nach damaliger Angabe. Das SSW-Programm nennt seinen Beschluss auf der Titelseite.44



























Titelseiten, Titelmotive und Logos der Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2021 (Reihenfolge wie in der Tabelle). Quelle: die jeweiligen Parteien
Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2017 (Archiv)
Vor der Bundestagswahl am 24. September 2017 beschloss die AfD ihr Programm am 23. April in Köln, die FDP am 30. April in Berlin, die Linke vom 9. bis 11. Juni in Hannover, die Grünen vom 16. bis 18. Juni in Berlin, die SPD am 25. Juni in Dortmund und die Union am 3. Juli.9
| Partei | Wahlprogramm 2017 | PDF-Seiten | Weitere Fassungen |
|---|---|---|---|
| CDU/CSU | Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben. Regierungsprogramm 2017–2021 | 76 | Kurzfassung |
| SPD | Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit. Regierungsprogramm 2017 bis 2021 | 116 | – |
| Die Linke | Die Zukunft, für die wir kämpfen: Sozial. Gerecht. Frieden. Für alle. | 144 | Leichte Sprache (8 S.), Kurzfassung (2 S.) |
| Bündnis 90/Die Grünen | Zukunft wird aus Mut gemacht (Archivkopie) | 248 | Kurzwahlprogramm (Archivkopie, 4 S.) |
| FDP | Denken wir neu. Das Programm der Freien Demokraten zur Bundestagswahl 2017 | 158 | – |
| AfD | Programm für die Wahl zum Deutschen Bundestag am 24. September 2017 | 76 | Kurzfassung (42 S.) |
| CSU | Der Bayernplan (Ergänzung zum Unionsprogramm) | 31 | – |
| Freie Wähler | Die anständige Alternative (Kopie) | 64 | – |
| Piratenpartei | Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2017 (Kopie) | 133 | – |
| Tierschutzpartei | Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2017 | 18 | – |
| Die PARTEI | Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2017 (online) | – | – |
| ÖDP | Bundespolitisches Programm (aktuelle Fassung) | – | – |
Seitenzahlen der PDF-Dateien, gezählt am 14. September 2026. Die Programme von CDU/CSU und Grünen sind auf den aktuellen Websites der Parteien nicht mehr verfügbar; die Links führen zum CDU-Archiv und zum Internet Archive.
Grundsatzprogramme der Bundestagsparteien
Anders als Wahlprogramme gelten Grundsatzprogramme über viele Jahre. Sie beschreiben die langfristigen Ziele und Werte einer Partei.
| Partei | Titel | Beschluss | Dokument |
|---|---|---|---|
| CDU | „In Freiheit leben. Deutschland sicher in die Zukunft führen“ | 36. Parteitag, 7. Mai 2024, Berlin | |
| CSU | „Für ein neues Miteinander“ (achtes Grundsatzprogramm der CSU) | Parteitag, 6. Mai 2023, Nürnberg | |
| AfD | „Programm für Deutschland. Das Grundsatzprogramm der Alternative für Deutschland“ | Bundesparteitag, Mai 2016, Stuttgart | |
| SPD | Hamburger Programm | Bundesparteitag, 28. Oktober 2007, Hamburg | |
| Grüne | „… zu achten und zu schützen … Veränderung schafft Halt“ | November 2020, erster digitaler Parteitag der Partei | |
| Die Linke | Programm der Partei Die Linke („Erfurter Programm“) | Parteitag, 23. Oktober 2011, Erfurt (503 Ja-Stimmen, 4 Nein-Stimmen, 12 Enthaltungen); Mitgliederentscheid mit 95,81 Prozent Zustimmung | |
| BSW | „Unser Parteiprogramm“ | – | |
| FDP | „Verantwortung für die Freiheit – Karlsruher Freiheitsthesen“ | 63. Ordentlicher Bundesparteitag, 21./22. April 2012, Karlsruhe |
Quellen: Programmdokumente und Websites der Parteien; Beschlussangaben zu CDU, AfD und SPD nach Wikipedia.45 46 47 48 49 50 51
Laufende Programmprozesse
SPD: Die SPD erarbeitet ein neues Grundsatzprogramm, das das Hamburger Programm von 2007 ablösen soll. Der Prozess ist nach Angaben der Partei auf zwei Jahre angelegt: Themeneinheiten seit Oktober 2025, „Zukunftsauftakt“ im Februar 2026, Tür-zu-Tür-Phase von April bis September 2026, Online-Forum im Dezember 2026, Grundsatzkonvent im Juni 2027 und Beschluss auf dem Bundesparteitag vom 10. bis 12. Dezember 2027.52
FDP: Seit 2025 arbeitet die FDP nach eigenen Angaben an einem neuen Grundsatzprogramm, parallel zu einer Parteireform. Der 77. Ordentliche Bundesparteitag beschloss einen Leitantrag mit Schwerpunkten aus diesem Prozess; die umfassende Behandlung wird in einen neuen, eigenen Prozess überführt.53 Den 78. Ordentlichen Bundesparteitag hat der Bundesvorstand am 12. August 2026 für den 4. bis 6. Juni 2027 in Berlin angesetzt. Ob dort ein Grundsatzprogramm beschlossen werden soll, geht aus dem Beschluss nicht hervor.54
Die Linke: Die Linke erneuert ihr Grundsatzprogramm von 2011. Den Prozess haben laut Partei die Bundesparteitage in Halle und Chemnitz beschlossen. Dazu gehören ein Online-Debattencamp, eine Mitgliederbefragung und Fachkonferenzen, etwa eine Auftaktkonferenz „Solidarische Migrationsgesellschaft“ am 4. Oktober 2026.55 Laut Wikipedia kündigte die Parteivorsitzende Ines Schwerdtner an, die Erneuerung bis Ende 2027 abzuschließen.56
Bündnis 90/Die Grünen: Die Seite der Grünen zum Grundsatzprogrammprozess beschreibt den Weg zum Programm von 2020; ein neuer Prozess wird dort nicht genannt.49 Für CDU, CSU und AfD ist ein neuer Grundsatzprogrammprozess nicht belegt.
Kurzfassungen, Leichte Sprache und Gebärdensprache
Die Langfassungen lesen nur wenige Wählerinnen und Wähler vollständig; die Parteien bieten deshalb Kurzwahlprogramme, Faltblätter, Übersetzungen und Fassungen in Leichter Sprache an. 2021 gab es laut Universität Hohenheim bei allen Bundestagsparteien außer der AfD Fassungen in Leichter Sprache und in Fremdsprachen, bei FDP, SPD, Grünen und Union Audiofassungen, bei Union und FDP Videos in Gebärdensprache. 2025 war das Angebot im kurzen Wahlkampf kleiner: Zum Stichtag der Hohenheimer Untersuchung (21. Januar 2025) lag ein Programm in Leichter Sprache nur von der SPD vor; die Linke präsentierte ihr Kurzwahlprogramm in Gebärdensprache.19 20 Bis zur Wahl kamen weitere Fassungen hinzu (siehe die Links bei den Parteien oben): Leichte Sprache bei CDU/CSU, Grünen, Linke, FDP und SSW, Gebärdensprache-Videos bei den Grünen, Übersetzungen der Kurzprogramme bei CDU/CSU, Grünen, Linke und FDP.
Die Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht zu jeder Bundestagswahl Informationen in einfacher Sprache mit Hörfassung („Bundestagswahl 2025. Kurz und knapp“); der Wahl-O-Mat hat eine Vorlesefunktion, Videos in Deutscher Gebärdensprache zu jeder These und Erklärungen in Leichter Sprache.57 58 Die Landeszentralen für politische Bildung Baden-Württemberg und Bayern geben die Broschüre „Einfach wählen gehen!“ in Leichter Sprache heraus, ergänzt um Erklärfilme in Leichter Sprache und Gebärdensprache.59
Wahlprogramme vergleichen
Wer die Programme nicht selbst lesen will, findet Vergleiche und Analysen:
- Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung: 38 Thesen, zu denen alle 29 Parteien 2025 Stellung nahmen; die Thesen entwickelt eine Redaktion aus den Wahlprogrammen. Zur Bundestagswahl 2025 wurde er 26 Millionen Mal genutzt, 22 Prozent mehr als 2021 (21,3 Millionen).60 Weitere Wahlhilfen, darunter der Real-O-Mat, der statt der Programme das tatsächliche Abstimmungsverhalten der Fraktionen im Bundestag zugrunde legt, stellt die Seite Wahl-O-Mat und Alternativen vor.61
- Bundeszentrale für politische Bildung, „Wer steht zur Wahl?“: Kurzprofile aller 29 Parteien mit ihren Programmschwerpunkten.18
- Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg: Analysen der Wahlprogramme 2025 nach Themenfeldern, mit Beschlussdaten und allen PDF-Dateien.17
- ZEW Mannheim: Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung berechnete, wie sich die Steuer- und Abgabenpläne der Parteien auf Haushalte auswirken. Ergebnis: Die Steuersenkungen von FDP, CDU/CSU und AfD begünstigen vor allem höhere Einkommen, SPD, Grüne, Linke und BSW entlasten mittlere und niedrige Einkommen.62
- ifo Institut: Das Münchner Institut bezifferte die jährlichen Mindereinnahmen durch die Steuerpläne von CDU/CSU auf 97 Milliarden Euro und der FDP auf 142 Milliarden Euro und sah bei allen Parteien erhebliche Finanzierungslücken.63
- Universität Hohenheim, Wahlprogramm-Check: Die Kommunikationswissenschaftler um Frank Brettschneider bewerten seit 1949 die Verständlichkeit der Programme. 2025 erreichten sie im Schnitt 7,3 von 20 Punkten (2021: 5,6); das verständlichste Programm kam von CDU/CSU (10,5 Punkte), das unverständlichste von der AfD (5,1).64
Wie Wahlprogramme entstehen und was sie wert sind
Wahlprogramme entstehen über Monate: Der Parteivorstand oder eine Programmkommission legt einen Entwurf vor, Gliederungen und Mitglieder stellen Änderungsanträge – bei den Grünen 2021 bis zum 30. April –, und ein Parteitag entscheidet über jeden strittigen Punkt. Vollständig gelesen werden die Langfassungen nur von wenigen: Bei einer Befragung zur Landtagswahl in Baden-Württemberg 2021 gaben 40 Prozent der Wahlberechtigten an, mit Wahlprogrammen in Berührung gekommen zu sein – weniger als mit Plakaten (68 Prozent) und Infomaterial (61 Prozent).65
Was von den Programmen nach der Wahl bleibt, hängt vom Koalitionsvertrag ab, in dem die Regierungsparteien ihre Programme zusammenführen. Die Bertelsmann Stiftung untersucht seit 2013, wie viele dieser Koalitionsversprechen eingelöst werden: Von den 188 Versprechen des Koalitionsvertrags 2013 setzte die Große Koalition bis 2017 fast 80 Prozent ganz oder teilweise um, von den 294 Versprechen des Vertrags 2018 bis 2021 ebenfalls fast 80 Prozent. Die Ampelkoalition verankerte 453 Vorhaben im Koalitionsvertrag 2021 – mehr als jede Vorgängerregierung –, setzte bis zu ihrem Bruch im November 2024 aber nur 52 Prozent ganz oder teilweise um; 22 Prozent waren in Arbeit, 26 Prozent nicht begonnen.66 67 68 69 Die Wahrnehmung ist anders: 2018 glaubten laut Bertelsmann Stiftung nur 13 Prozent der Wahlberechtigten, dass Koalitionsversprechen weitgehend eingehalten werden.
International bestätigt das eine Studie von Robert Thomson und Kollegen, die mehr als 20.000 Wahlversprechen aus 57 Wahlkämpfen in zwölf Ländern auswertete: Eine klare Mehrheit der Versprechen wird zumindest teilweise erfüllt – bei Einparteienregierungen deutlich häufiger als bei Koalitionen, in denen jede Partei Abstriche machen muss.70
Weiterführende Artikel
- ZDF: Wahlprogramm von CDU und CSU: Hauptsache Wechsel (17.12.2024)
- ZDF: Ohne Gegenstimmen: Grüne beschließen Programm (26.01.2025)
- tagesschau: AfD-Bundesparteitag wählt Alice Weidel zur Kanzlerkandidatin (11.01.2025)
- tagesschau: Klare Absage an die Grünen beim FDP-Parteitag (09.02.2025)
- Bundeszentrale für politische Bildung: Wer steht zur Wahl? Bundestagswahl 2025
- Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg: Wahlprogramme der Parteien – Bundestagswahl 2025
- Universität Hohenheim: Wahlprogramm-Check
- Bertelsmann Stiftung: Schlussbilanz zum Koalitionsvertrag der Ampel 2021–25 (05.05.2025)
- SPD: Das neue Grundsatzprogramm
- FDP: Der Weg zum neuen Grundsatzprogramm
- Die Linke: Programmdebatte
Einzelnachweise
-
Bundeszentrale für politische Bildung, Parteiprogramm/Wahlprogramm, Das junge Politik-Lexikon, abgerufen am 14.09.2026. ↩
-
Wikipedia, Wahlprogramm, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2
-
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Wahlprogramm der SPD zur Bundestagswahl 2025, abgerufen am 14.09.2026. ↩
-
§ 9 Abs. 3 Parteiengesetz, gesetze-im-internet.de, abgerufen am 14.09.2026. ↩
-
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Wahlprogramm von CDU und CSU zur Bundestagswahl 2025, abgerufen am 14.09.2026. ↩
-
Bundeszentrale für politische Bildung, Die Bundestagswahl 2025, Hintergrund aktuell, 24.02.2025. ↩
-
ZDF, Wahlprogramm von CDU und CSU: Hauptsache Wechsel, 17.12.2024. ↩ ↩2
-
ZDF, Ohne Gegenstimmen: Grüne beschließen Programm, 26.01.2025. ↩ ↩2
-
Wikipedia, Bundestagswahl 2017, Abschnitt „Wahlprogramme“, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2
-
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Wahlprogramme der Parteien – Bundestagswahl 2021 (Archivkopie vom 18.01.2026; Originalseite nicht mehr online), sowie die Einzelseiten zu SPD, FDP und AfD, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2
-
taz, Wahlprogramm von CDU und CSU vorgestellt, 21.06.2021. ↩ ↩2
-
Handelsblatt, Höherer Mindestlohn, Mietendeckel, Mindestrente: Linke beschließt Wahlprogramm, 20.06.2021. ↩ ↩2
-
ZDF, Bundestagswahl: FDP stellt Wahlprogramm vor, 18.12.2024. ↩ ↩2
-
FDP, Alles lässt sich ändern: FDP beschließt Wahlaufruf, 09.02.2025. ↩ ↩2
-
Die Bundeswahlleiterin, 29 Parteien nehmen an der Bundestagswahl 2025 teil, Pressemitteilung Nr. 10/25, 31.01.2025. ↩ ↩2
-
Bundeszentrale für politische Bildung, In welchen Bundesländern treten die Parteien an?, abgerufen am 14.09.2026. ↩
-
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Wahlprogramme der Parteien – Bundestagswahl 2025, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2
-
Bundeszentrale für politische Bildung, Wer steht zur Wahl? Bundestagswahl 2025, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2
-
Universität Hohenheim, Frank Brettschneider und Claudia Thoms, Wahlprogramm-Check 2021: Bundestagswahl (PDF), August 2021. ↩ ↩2
-
Universität Hohenheim, Frank Brettschneider und Claudia Thoms, Wahlprogramm-Check 2025: Bundestagswahl (PDF), Januar 2025. ↩ ↩2
-
CDU, Gemeinsames Wahlprogramm von CDU und CSU, 17.12.2024. ↩
-
CSU, CDU und CSU beschließen Wahlprogramm, Dezember 2024. ↩
-
Alternative für Deutschland, Zeit für Deutschland (PDF), Angaben zum Beschluss im Dokument (S. 2 und Impressum). ↩
-
tagesschau, AfD-Bundesparteitag wählt Alice Weidel zur Kanzlerkandidatin, 11.01.2025. ↩
-
ZDF, AfD-Wahlprogramm verabschiedet: Vater, Mutter, Kind – und der Ausstieg aus der EU, 12.01.2025. ↩
-
SPD, Außerordentlicher Bundesparteitag: Olaf Scholz als Kanzlerkandidat bestätigt und SPD-Regierungsprogramm für die Bundestagswahl beschlossen, Pressemitteilung, 11.01.2025. ↩
-
ZDF, SPD-Parteitag: Scholz zum Kanzlerkandidaten gekürt, 11.01.2025. ↩
-
Bündnis 90/Die Grünen, Unser Programm ist beschlossen, 26.01.2025. ↩
-
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Wahlprogramm der Linken zur Bundestagswahl 2025, abgerufen am 14.09.2026. ↩
-
ZDF, Parteitag in Berlin: Braucht es die Linke noch?, 18.01.2025. ↩
-
ZDF, BSW-Parteitag in Bonn: Kampfansagen und Wagenknecht-Kür, 12.01.2025. ↩
-
tagesschau, Klare Absage an die Grünen beim FDP-Parteitag, 09.02.2025. ↩
-
SSW, Wahlprogramm zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 (PDF), Angaben zum Beschluss auf der Titelseite. ↩
-
Freie Wähler, Bundestagswahlprogramm steht! FREIE WÄHLER bereit für Verantwortung auf Bundesebene, Pressemitteilung, 29.01.2025. ↩
-
Volt Deutschland, „Für ein Land, das sich Zukunft traut“ – Volt enthüllt Programm zur Bundestagswahl, Pressemitteilung, 06.01.2025. ↩
-
Piratenpartei Deutschland, Einladung zum Online-Bundesparteitag 2025.1, 22.11.2024. ↩
-
dieBasis, dieBasis beschließt die Teilnahme an der Bundestagswahl 2025, November 2024. ↩
-
MERA25, Für Vision und Verantwortung – Grundsatzprogramm (PDF), Angabe zum Beschluss im Dokument (S. 4). ↩
-
Bundeszentrale für politische Bildung, Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer, Wer steht zur Wahl? 2025, abgerufen am 14.09.2026. ↩
-
Bayernpartei, Wahlprogramm zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 (PDF), Angabe zum Beschluss im Dokument (S. 1). ↩
-
Bundeszentrale für politische Bildung, Bündnis C – Christen für Deutschland, Wer steht zur Wahl? 2025, abgerufen am 14.09.2026. ↩
-
WerteUnion, Klar freiheitlicher Charakter: WerteUnion verabschiedet Parteiprogramm, Juli 2025, abgerufen am 14.09.2026. ↩
-
bundestagswahl-2021.de, Alle Wahlprogramme für die Bundestagswahl 2021, Vorgängerseite dieser Website, Stand 14.10.2022. ↩
-
SSW, Wahlprogramm des SSW zur Bundestagswahl am 26. September 2021 (PDF), Angabe zum Beschluss auf der Titelseite. ↩
-
Wikipedia, Christlich Demokratische Union Deutschlands, abgerufen am 14.09.2026; Dokument: CDU, Grundsatzprogramm 2024 (PDF). ↩
-
CSU, Grundsatzprogramm, abgerufen am 14.09.2026. ↩
-
Wikipedia, Alternative für Deutschland, abgerufen am 14.09.2026. ↩
-
Wikipedia, Hamburger Programm, abgerufen am 14.09.2026. ↩
-
Bündnis 90/Die Grünen, Grundsatzprogrammprozess, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2
-
SPD, Das neue Grundsatzprogramm, abgerufen am 14.09.2026. ↩
-
FDP, Der Weg zum neuen Grundsatzprogramm, abgerufen am 14.09.2026. ↩
-
FDP-Bundesvorstand, Beschluss zum Bundesparteitag 2027 (PDF), 12.08.2026. ↩
-
Die Linke, Programmdebatte, abgerufen am 14.09.2026. ↩
-
Bundeszentrale für politische Bildung, Bundestagswahl 2025. Kurz und knapp, einfach POLITIK, 17.01.2025. ↩
-
Bundeszentrale für politische Bildung, Häufig gestellte Fragen zum Wahl-O-Mat, abgerufen am 14.09.2026. ↩
-
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, In Leichter Sprache: Wahlhilfe zur Bundestagswahl 2025, Pressemitteilung, 09.01.2025. ↩
-
Bundeszentrale für politische Bildung, Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2025 übertrifft bisherigen Nutzungsrekord deutlich, Pressemitteilung, 25.02.2025. ↩
-
Real-O-Mat, Häufige Fragen, abgerufen am 14.09.2026. ↩
-
ZEW Mannheim, Wen die Parteien entlasten würden, 21.02.2025; Gutachten: Reformvorschläge der Parteien zur Bundestagswahl 2025: Finanzielle Auswirkungen (PDF). ↩
-
ifo Institut, ifo Institute Criticizes German Election Manifestos, Pressemitteilung, 13.02.2025. ↩
-
Universität Hohenheim, Pressemitteilung zum Wahlprogramm-Check 2025, 27.01.2025. ↩
-
forsa und Universität Hohenheim, Frank Brettschneider, Manfred Güllner und Timo Matuschek, Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg: Wahlkampf, Stimmungen, Meinungen (PDF), 09.03.2021. ↩
-
Bertelsmann Stiftung, Robert Vehrkamp und Theres Matthieß, Versprochen wird nicht gebrochen (PDF), Einwurf 1/2018, Februar 2018. ↩
-
Bertelsmann Stiftung, Versprechen gehalten – Schlussbilanz zum Koalitionsvertrag der GroKo 2018–21, Einwurf 3/2021, 22.10.2021. ↩
-
Bertelsmann Stiftung, Halbzeitbilanz der Ampel-Regierung: Koalition setzt trotz Streits viele Versprechen um, 12.09.2023. ↩
-
Bertelsmann Stiftung, Erfolgreich gescheitert – Schlussbilanz zum Koalitionsvertrag der Ampel 2021–25, 05.05.2025. ↩
-
Robert Thomson u. a., The Fulfillment of Parties’ Election Pledges: A Comparative Study on the Impact of Power Sharing, American Journal of Political Science 61 (2017), S. 527–542, Zusammenfassung der Autoren. ↩
Zuletzt aktualisiert am 14. September 2026.






