AfD: Partei, Führung und Umfragen vor der Bundestagswahl 2029
Alternative für Deutschland: Zahlen, Personen und Entwicklungen seit der Wahl 2025
Zuletzt aktualisiert am 17. Oktober 2026

Alice Weidel, Bundessprecherin der AfD und Vorsitzende der Bundestagsfraktion, bei einer Rede in Budapest am 30. Mai 2025. Foto: Elekes Andor, Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY 4.0, bearbeitet (Ausschnitt)
Die Alternative für Deutschland (AfD) ist mit 152 von 630 Sitzen die größte Oppositionsfraktion im 21. Deutschen Bundestag. Im Mittel der neuesten Umfragen liegt sie bei 27,7 % und ist damit stärkste Kraft (Stand: 17.10.2026). Bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 hatte die AfD 20,8 % der Zweitstimmen erhalten und ihr Ergebnis von 2021 (10,4 Prozent) etwa verdoppelt.1
Die Partei wird von Alice Weidel und Tino Chrupalla geführt, die zugleich die Bundestagsfraktion leiten. Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 wurde die AfD mit 43,8 Prozent stärkste Kraft, bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September 2026 mit 38,2 Prozent.2 3 4 An keiner Landesregierung ist sie beteiligt.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) stufte die AfD im Mai 2025 als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung“ ein. Das Verwaltungsgericht Köln untersagte dies am 26. Februar 2026 im Eilverfahren vorläufig; seither wird die Bundespartei wieder als rechtsextremistischer Verdachtsfall geführt. Das Hauptsacheverfahren läuft.5 6
Führung der AfD
| Funktion | Person | seit / zuletzt gewählt |
|---|---|---|
| Bundessprecher (Co-Vorsitz) | Tino Chrupalla | seit 2019; wiedergewählt am 04.07.2026 mit 70,05 % |
| Bundessprecherin (Co-Vorsitz) | Alice Weidel | seit 2022; wiedergewählt am 04.07.2026 mit 81,3 % |
| Stellvertretende Bundessprecher | Sven Tritschler (neu), Katrin Ebner-Steiner, Stefan Möller | 04./05.07.2026 |
| Bundesschatzmeister | Hannes Gnauck | 04.07.2026 |
| Ehrenvorsitzender | Alexander Gauland | – |
| Fraktionsvorsitz im Bundestag | Alice Weidel und Tino Chrupalla | erneut gewählt am 25.02.2025 |
Stand: 01.10.2026. Quellen: tagesschau.de, Volksstimme (dpa), Wikipedia.7 8 9 10
Wechsel seit der Bundestagswahl 2025:
- Im Partei- und im Fraktionsvorsitz gab es keinen Wechsel. Die Fraktion bestätigte Weidel und Chrupalla am 25. Februar 2025 laut Wikipedia mit 135 von 144 Stimmen.
- Auf dem Bundesparteitag in Erfurt am 4. und 5. Juli 2026 wurde der Bundesvorstand neu gewählt. Chrupalla erhielt ohne Gegenkandidaten 70,05 Prozent, nach Angaben der tagesschau deutlich weniger als zwei Jahre zuvor; Weidel kam auf 81,3 Prozent (2024: 79,8 Prozent).
- Neu unter den Stellvertretern ist Sven Tritschler aus Nordrhein-Westfalen (50,7 Prozent), den Weidel vorgeschlagen hatte. Katrin Ebner-Steiner wurde mit 55,7 Prozent gewählt.
- Zum Bundesschatzmeister wählte der Parteitag im dritten Wahlgang den Bundestagsabgeordneten Hannes Gnauck mit 51 Prozent; Amtsinhaber Carsten Hütter erhielt 44,8 Prozent.8

Tino Chrupalla, Bundessprecher der AfD, am Wahlabend der Hamburger Bürgerschaftswahl, 2. März 2025. Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 4.0, bearbeitet
Wahlergebnisse, Mitglieder und Umfragen
Bei ihrer ersten Bundestagswahl 2013 verpasste die AfD mit 4,7 Prozent den Einzug in den Bundestag. 2017 zog sie mit 12,6 Prozent erstmals ein. Bei der Europawahl 2024 erhielt sie 15,9 Prozent (2019: 11,0 Prozent).11 12
Bundestagswahlen
Landtagswahlen
Mitglieder
Mitglieder: Nach Angaben des damaligen Schatzmeisters Carsten Hütter hatte die AfD am 1. Januar 2026 insgesamt 73.108 Mitglieder.13 Ende 2024 waren es laut dem Parteienforscher Oskar Niedermayer 51.335, Ende 2022 noch 29.115.14 Weidel sprach auf dem Parteitag im Juli 2026 von 75.000 Mitgliedern und erklärte, sie sei überzeugt, dass die Partei „bald und sehr schnell die 100.000 knacken“ werde; eine Mitgliederstatistik zu diesem Zeitpunkt liegt nicht vor.15
Die AfD in den Umfragen seit der Wahl 2025
Das Diagramm zeigt für jeden Kalendermonat seit der Bundestagswahl 2025 den Mittelwert aller in diesem Monat veröffentlichten Sonntagsfragen, im Vergleich zur Union. Der jüngste Monat ist noch nicht abgeschlossen. Alle Institute und Parteien stehen auf der Seite Umfragen.
Die AfD gewann seit März 2025 6,3 Punkte hinzu: von 22,2 % auf 28,5 % im Monatsmittel (Spanne 22,2 % bis 28,5 %). Gegenüber dem Vormonat (September 2026) verlor die Union 1,2 Punkte.
Wahlen seit 2025
Bei der Bundestagswahl 2025 wurde die AfD mit 20,8 % der Zweitstimmen und 152 Sitzen zweitstärkste Kraft hinter CDU/CSU; bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 erhielt sie 39 der 83 Sitze (für eine absolute Mehrheit wären 42 nötig) und wurde nach Thüringen 2024 zum zweiten Mal bei einer Landtagswahl stärkste Kraft. Der Landeswahlausschuss stellte das endgültige Ergebnis am 22. September 2026 fest; an der Sitzverteilung änderte sich gegenüber dem vorläufigen Ergebnis nichts.2
Chrupalla sagte nach der Wahl in Sachsen-Anhalt: „Die Brandmauer wurde abgewählt“. Weidel sah im Ergebnis ein Signal für einen Politikwechsel auch im Bund.16
Berlin und Mecklenburg-Vorpommern (20. September 2026): In Mecklenburg-Vorpommern wurde die AfD mit 38,2 Prozent erstmals stärkste Kraft (2021: 16,7 Prozent) und gewann 22 der 36 Wahlkreise; mit 32 von 71 Sitzen verfehlt sie die absolute Mehrheit. Spitzenkandidat Leif-Erik Holm unterlag im Wahlkreis Schwerin gegen Manuela Schwesig. Das endgültige Ergebnis stellte der Landeswahlausschuss am 30. September 2026 fest; bei den gewählten Abgeordneten ergaben sich gegenüber dem vorläufigen Ergebnis keine Änderungen.3 4 In Berlin erreichte die AfD nach dem vorläufigen Ergebnis 16,3 Prozent (2023: 9,1 Prozent) und 29 Sitze.17 Weidel sagte laut ZDFheute, die Wähler wollten einen Politikwechsel; die CDU habe durch ihre Abgrenzung von der AfD eine andere Politik verhindert.18
Regierungsbeteiligungen in den Ländern
Die AfD ist an keiner Landesregierung beteiligt (Stand: 1. Oktober 2026).19
In Sachsen-Anhalt ist nach der Wahl vom 6. September 2026 noch keine neue Regierung gebildet (Stand: 1. Oktober 2026); das Kabinett von Ministerpräsident Sven Schulze (CDU, SPD, FDP) bleibt bis dahin im Amt. Der neue Landtag muss spätestens am 6. Oktober 2026 zusammentreten.2 Rechnerisch hätten sowohl AfD und BSW als auch CDU, SPD, Grüne, Linke und BSW zusammen eine Mehrheit von 44 Sitzen. Die CDU lehnt nach einem Bundesparteitagsbeschluss von 2018 „Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit“ mit der AfD und der Linken ab.20 Die SPD lud CDU, Grüne, Linke und BSW zu gemeinsamen Gesprächen ein, unter anderem über einen überparteilichen Ministerpräsidenten; das BSW sprach zugleich mit der AfD und schlug wechselnde Mehrheiten statt einer festen Koalition vor.21 AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund kündigte am 29. September 2026 an, in der Landtagssitzung im Dezember für das Amt des Ministerpräsidenten zu kandidieren.22 Mehr dazu auf der Seite Mögliche Koalitionen.
Programm
- Grundsatzprogramm: „Programm für Deutschland. Das Grundsatzprogramm der Alternative für Deutschland“, laut Wikipedia 2016 beschlossen.23
- Wahlprogramm 2025: „Zeit für Deutschland“. Es wurde nach eigenen Angaben auf dem 16. Bundesparteitag am 11. und 12. Januar 2025 in Riesa beraten und einstimmig verabschiedet.24
- Unvereinbarkeitsliste: Auf dem Parteitag in Erfurt stellte Weidel eine Überarbeitung der Liste von Organisationen, deren Mitglieder nicht in die AfD aufgenommen werden, binnen eines Jahres in Aussicht. Ein von Björn Höcke unterstützter Antrag dazu wurde zurückgezogen.25
Eine Neufassung des Grundsatzprogramms ist bislang nicht beschlossen. Alle Wahlprogramme im Vergleich: Wahlprogramme.
Parteitage 2025 und 2026
| Parteitag | Datum und Ort | Wahlen | Beschlüsse |
|---|---|---|---|
| 16. Bundesparteitag | 11./12.01.2025, Riesa | Alice Weidel per Akklamation Kanzlerkandidatin | Wahlprogramm 2025; Trennung von der Jugendorganisation Junge Alternative und Gründung einer parteiinternen Jugendorganisation |
| Gründung der „Generation Deutschland“ | 29.11.2025, Gießen | Jean-Pascal Hohm Vorsitzender | neue Jugendorganisation der Partei |
| 17. Bundesparteitag | 04./05.07.2026, Erfurt | Bundesvorstand (siehe Führung) | Antrag zur Unvereinbarkeitsliste zurückgezogen |
Quellen: Wikipedia, tagesschau.de, Deutschlandfunk.26 27 7 25
In Erfurt sagte Weidel, die AfD sei eine „neue Volkspartei“ und „bereit, Verantwortung zu übernehmen“.15 Laut Wikipedia protestierten nach Polizeiangaben 31.000 Menschen gegen den Parteitag, nach Angaben der Veranstalter 50.000.9
Einstufung durch den Verfassungsschutz
Bundespartei
- Verdachtsfall (seit 2021): Das BfV führt die AfD als rechtsextremistischen Verdachtsfall. Das Verwaltungsgericht Köln hielt dies 2022 für rechtmäßig, das Oberverwaltungsgericht NRW bestätigte die Entscheidung 2024. Rechtskräftig wurde sie mit einem Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 20. Mai 2025 (veröffentlicht im Juli 2025), das die Nichtzulassungsbeschwerden der AfD zurückwies; die Partei legte im August 2025 Verfassungsbeschwerde ein.28 29 30
- Hochstufung (2. Mai 2025): Auf Grundlage eines internen Folgegutachtens stufte das BfV die AfD als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung“ ein. Das BfV begründete dies nach Darstellung des VG Köln damit, dass das in der Partei vorherrschende „ethnisch-abstammungsmäßige Volksverständnis“ nicht mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung vereinbar sei.
- Klage und Eilantrag (5. Mai 2025): Die AfD klagte beim VG Köln und beantragte einstweiligen Rechtsschutz. Das BfV sagte zu, die Partei bis zur Eilentscheidung weiter als Verdachtsfall zu behandeln und sie nicht öffentlich als gesichert rechtsextremistisch zu bezeichnen.
- Beschluss des VG Köln (26. Februar 2026, Az. 13 L 1109/25): Das Gericht gab dem Eilantrag im Wesentlichen statt. Das BfV darf die AfD bis zum Abschluss des Hauptsacheverfahrens in erster Instanz nicht als gesichert rechtsextremistische Bestrebung einstufen, behandeln oder öffentlich so bezeichnen.31
- Keine Beschwerde (März 2026): Das Bundesinnenministerium legte gegen den Beschluss keine Beschwerde ein und kündigte an, sich auf das Hauptsacheverfahren zu konzentrieren. Die AfD bleibt damit Verdachtsfall.6
Begründung des Gerichts: Laut Pressemitteilung sieht das VG Köln „hinreichende Gewissheit“, dass innerhalb der Partei verfassungsfeindliche Bestrebungen entfaltet werden, und einen „starken Verdacht“ gegen die Partei. Eine das Gesamtbild prägende „verfassungsfeindliche Grundtendenz“ lasse sich im Eilverfahren aber nicht feststellen. Als Verstöße gegen die Menschenwürde nennt das Gericht zwei Forderungen aus dem Wahlprogramm 2025: ein Verbot von Minaretten und Muezzinruf sowie ein Kopftuchverbot in öffentlichen Einrichtungen. Die Gerichtsakte umfasste mehr als 7.000 Seiten.5
Eine Entscheidung im Hauptsacheverfahren ist bis zum 1. Oktober 2026 nicht bekannt.
Landesverbände
Unabhängig von der Bundespartei beobachten die Verfassungsschutzbehörden der Länder die AfD-Landesverbände. Fünf Landesverbände werden als gesichert beziehungsweise erwiesen rechtsextremistisch eingestuft:
| Landesverband | Verdachtsfall seit | gesichert rechtsextremistisch seit |
|---|---|---|
| Thüringen | März 2020 | März 2021 |
| Sachsen-Anhalt | Januar 2021 | November 2023 |
| Sachsen | Februar 2021 | Dezember 2023 |
| Brandenburg | Juni 2020 | April 2025 |
| Niedersachsen | Juni 2022 | Februar 2026 |
| Baden-Württemberg | Juli 2022 | – |
| Bayern | Juni 2022 (Beobachtungsobjekt) | – |
| Bremen | Juni 2022 | – |
| Hessen | September 2022 | – |
Quellen: Wikipedia (Übersicht der Landesverbände), Correctiv (Stand 17.06.2026), NDR/tagesschau.de (Niedersachsen). Für die übrigen Landesverbände nennt die Übersicht kein Datum.28 32 33
In Niedersachsen lehnte das Verwaltungsgericht Hannover am 1. Juni 2026 einen Eilantrag des Landesverbands gegen die Hochstufung ab; der Beschluss ist nicht rechtskräftig, das Hauptsacheverfahren steht aus.34
Debatte um ein Verbotsverfahren
Ob eine Partei verfassungswidrig ist, entscheidet das Bundesverfassungsgericht. Einen Antrag können der Bundestag, der Bundesrat oder die Bundesregierung stellen.35 Bis zum 1. Oktober 2026 hat keines dieser Organe einen Verbotsantrag gegen die AfD gestellt.
- Bundestag (2024/2025): Am 14. November 2024 legten 113 Abgeordnete verschiedener Fraktionen einen Antrag vor, mit dem der Bundestag ein Verbotsverfahren einleiten sollte.36 Laut Wikipedia gaben die Initiatoren das Vorhaben Ende Februar 2025 mangels Mehrheit auf. In der laufenden Wahlperiode gibt es bislang keinen solchen Antrag.
- SPD (Juni 2025): Der SPD-Bundesparteitag beschloss am 29. Juni 2025 einstimmig, ein Verbotsverfahren vorzubereiten. Gefordert wurde eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe, die Belege sammelt.37
- Gutachten (Juni 2026): Die Gesellschaft für Freiheitsrechte kam in einem Gutachten zu dem Ergebnis, die AfD sei verfassungswidrig; Grundlage waren nach eigenen Angaben rund drei Millionen „Datenpunkte“.38
- Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt (September 2026): NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) forderte eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe zum verfassungsrechtlichen Umgang mit der AfD, deren Prüfung „ergebnisoffen“ sein müsse und „nicht automatisch zu einem Verbotsverfahren führen“ dürfe. CSU-Chef Markus Söder reagierte skeptisch, die Grünen stimmten zu. Weidel sprach von einem „Versuch, vom Versagen der Union abzulenken“.39 Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) drängt laut FAZ ebenfalls auf eine solche Arbeitsgruppe; Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bekräftigte seine Skepsis gegenüber einem Verbotsverfahren und verwies auf die hohen rechtlichen Hürden.40
- Umfrage unter den Ländern (September 2026): Nach einer Umfrage des „Focus“ unter den 16 Staatskanzleien zeigten sich Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, das Saarland und Schleswig-Holstein grundsätzlich offen für eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe. Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen lehnten ein Verbot ab; Berlin und Brandenburg waren für eine Arbeitsgruppe offen, aber skeptisch gegenüber einem Verbotsverfahren.41
- Thüringer Landtag (Oktober 2026): Auf Antrag der Linken befasste sich der Justizausschuss am 1. Oktober 2026 in einer öffentlichen Anhörung mit einem möglichen Verbotsverfahren. Einen Antrag beim Bundesverfassungsgericht kann ein Landtag selbst nicht stellen.42
Jugendorganisation „Generation Deutschland“
Das BfV hatte die frühere Jugendorganisation Junge Alternative (JA) laut Wikipedia im April 2023 als gesichert rechtsextremistisch eingestuft; wegen eines Eilverfahrens wurde die Einstufung im Juni 2023 vorläufig zurückgenommen. Nach dem Beschluss des Parteitags in Riesa trennte sich die AfD von ihr; die JA löste sich laut Wikipedia zum 31. März 2025 auf.28
Die Nachfolgeorganisation „Generation Deutschland“ ist nach Wikipedia ein rechtlich unselbständiger Teil der Partei; Mitglieder ab 16 Jahren müssen zugleich der AfD angehören. Sie richtet sich an 14- bis 36-Jährige und wurde am 29. November 2025 in Gießen gegründet.27 Vorsitzender ist Jean-Pascal Hohm aus Brandenburg. Laut tagesschau.de war er 2014 erster Vorsitzender der JA Brandenburg; der Sender berichtete zudem über Verbindungen Hohms zum Verein „Ein Prozent“ und zur „Identitären Bewegung“.43
Spitzenkandidatur 2029
Wer die AfD in die nächste Bundestagswahl führt, hat die Partei noch nicht entschieden. 2025 war Alice Weidel die erste Kanzlerkandidatin der AfD; der Parteitag in Riesa bestätigte sie per Akklamation.26 Einen Überblick über mögliche Kandidaten aller Parteien gibt die Seite Spitzenkandidaten.
Weiterführende Artikel
- VG Köln: Verfassungsschutz darf Alternative für Deutschland vorläufig nicht als gesichert extremistische Bestrebung einstufen (26.02.2026)
- beck-aktuell: AfD bleibt Verdachtsfall: Bundesinnenministerium verzichtet auf Beschwerde (03.03.2026)
- tagesschau.de: Alice Weidel und Tino Chrupalla als AfD-Vorsitzende wiedergewählt (04.07.2026)
- ZEIT: AfD-Chef Chrupalla sieht seine Partei in Regierungsverantwortung (04.07.2026)
- Deutschlandfunk: AfD-Chefin Weidel stellt Überarbeitung der Unvereinbarkeitsliste in Aussicht (04.07.2026)
- ZDFheute: AfD-Verbotsverfahren: Gutachten löst eine neue Debatte aus (25.06.2026)
- ZDFheute: Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD liegt klar vor CDU (06.09.2026)
- tagesschau.de: Verfassungsschutz: AfD in Niedersachsen „gesichert rechtsextremistisch“ (18.02.2026)
- tagesschau.de: „Generation Deutschland“: Wie sich die neue AfD-Jugend aufstellt (14.10.2025)
- Tagesspiegel: Sieben Länderchefs offen für Bildung von Bund-Länder-Arbeitsgruppe zu AfD (16.09.2026)
- t-online: Nach AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt: Siegmund stellt sich im Dezember zur Wahl (29.09.2026)
- ZDFheute: Thüringer Landtag: Hape Kerkeling und Hans-Georg Maaßen bei Anhörung zu AfD-Verbot (01.10.2026)
- Wikipedia: Alternative für Deutschland
Einzelnachweise
-
Die Bundeswahlleiterin, Bundestagswahl 2025: Endgültiges Ergebnis. ↩
-
Landtag von Sachsen-Anhalt, Amtliches Endergebnis der Wahl steht fest, 24.09.2026 (Feststellung durch den Landeswahlausschuss am 22.09.2026); Landeswahlleiterin Sachsen-Anhalt, Landtagswahl 2026: Sitzverteilung und Ergebnisse Landesebene; dpa, Endgültiges Ergebnis der Landtagswahl Sachsen-Anhalt steht fest, veröffentlicht bei news.de, 22.09.2026; abgerufen am 01.10.2026. ↩ ↩2 ↩3
-
Landeswahlleiter Mecklenburg-Vorpommern, Landtagswahl 2026 – Endgültiges Ergebnis, Pressemitteilung Nr. 24/2026, 30.09.2026 (gegenüber dem vorläufigen Ergebnis keine Änderungen bei den gewählten Bewerberinnen und Bewerbern). ↩ ↩2
-
wahlrecht.de, Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September 2026 – vorläufiges Ergebnis, nach Angaben des Landeswahlleiters Mecklenburg-Vorpommern, abgerufen am 21.09.2026. ↩ ↩2
-
Verwaltungsgericht Köln, Pressemitteilung: Verfassungsschutz darf Alternative für Deutschland vorläufig nicht als gesichert extremistische Bestrebung einstufen, 26.02.2026. ↩ ↩2
-
beck-aktuell, AfD bleibt Verdachtsfall: Bundesinnenministerium verzichtet auf Beschwerde, 03.03.2026. ↩ ↩2
-
tagesschau.de, Alice Weidel und Tino Chrupalla als AfD-Vorsitzende wiedergewählt, 04.07.2026. ↩ ↩2
-
Volksstimme (dpa), AfD-Bundesparteitag: AfD tauscht auch Schatzmeister aus, 04.07.2026. ↩ ↩2
-
Wikipedia, Bundesparteitag der AfD 2026, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2
-
Deutscher Bundestag, Reichinnek und Pellmann zu Fraktionsvorsitzenden der Linken gewählt (Übersicht der Fraktionsvorstände, Abschnitt zur AfD-Fraktion), abgerufen am 18.09.2026. ↩
-
Die Bundeswahlleiterin, Ergebnisse der Bundestagswahlen 2013, 2017, 2021 und 2025. ↩
-
Die Bundeswahlleiterin, Europawahl 2024: Ergebnisse Deutschland. ↩
-
n-tv, Linke verdoppelt Mitgliederzahl in nur einem Jahr, 07.03.2026. ↩
-
Oskar Niedermayer, Parteimitglieder in Deutschland: Version 2025, Arbeitshefte aus dem Otto-Stammer-Zentrum Nr. 33, FU Berlin, Tabelle 1. ↩
-
ZEIT Online, AfD-Bundesparteitag in Erfurt: AfD-Chef Chrupalla sieht seine Partei in Regierungsverantwortung, 04.07.2026. ↩ ↩2
-
ZDFheute, Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD liegt klar vor CDU, 06./07.09.2026 (vorläufiges Ergebnis). ↩
-
wahlrecht.de, Abgeordnetenhauswahl in Berlin am 20. September 2026 – vorläufiges Ergebnis, nach Angaben des Landeswahlleiters Berlin, abgerufen am 21.09.2026. ↩
-
ZDFheute, Wahl in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin: Ergebnisse und Reaktionen, Liveticker vom 20./21.09.2026. ↩
-
Bundesrat, Die Länder im Bundesrat (Mitglieder der Landesregierungen je Land), abgerufen am 18.09.2026. ↩
-
ZDFheute, Bartsch bei „Lanz“: „Unvereinbarkeitsbeschluss ist großer Unsinn“, 20.08.2026 (Wortlaut des Beschlusses des 31. CDU-Parteitags vom 8. Dezember 2018). ↩
-
Stuttgarter Zeitung (dpa), Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt: Jetzt doch eine Koalition aus SPD, CDU, Grüne, BSW und Linke?, 24.09.2026. ↩
-
t-online, Nach AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt: Siegmund stellt sich im Dezember zur Wahl, 29.09.2026. ↩
-
AfD, Programm für Deutschland. Das Grundsatzprogramm der Alternative für Deutschland (PDF). ↩
-
AfD, Zeit für Deutschland. Programm der Alternative für Deutschland für die Wahl zum 21. Deutschen Bundestag (PDF). ↩
-
Deutschlandfunk, AfD-Bundesparteitag von weitreichenden Protestaktionen begleitet – AfD-Chefin Weidel stellt Überarbeitung der Unvereinbarkeitsliste in Aussicht, 04.07.2026. ↩ ↩2
-
Wikipedia, Bundesparteitag der AfD 2025, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2
-
Wikipedia, Generation Deutschland, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2
-
Wikipedia, Alternative für Deutschland, Abschnitte Verfassungsschutz, Landesverbände und Jugendorganisation, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2 ↩3
-
Legal Tribune Online, BVerwG lässt keine Revision zu: Urteile zur AfD-Einstufung als Verdachtsfall rechtskräftig, 22.07.2025 (BVerwG, Beschlüsse vom 20.05.2025 – 6 B 21.24, 6 B 22.24, 6 B 23.24). ↩
-
beck-aktuell, AfD zieht vor BVerfG, 21.08.2025. ↩
-
Verwaltungsgericht Köln, Beschluss vom 26.02.2026 – 13 L 1109/25. ↩
-
Correctiv, Wie stuft der Verfassungsschutz die AfD in den Bundesländern ein?, 17.06.2026. ↩
-
NDR/tagesschau.de, Verfassungsschutz: AfD in Niedersachsen „gesichert rechtsextremistisch“, 18.02.2026. ↩
-
Verwaltungsgericht Hannover, Niedersächsischer Verfassungsschutz darf den AfD Landesverband Niedersachsen vorläufig zum Beobachtungsobjekt von erheblicher Bedeutung hochstufen, Pressemitteilung, 01.06.2026 (Az. 10 B 1105/26). ↩
-
Deutscher Bundestag, hib – heute im bundestag Nr. 790/2024, 14.11.2024. ↩
-
ZDFheute, SPD: Parteitag fordert Vorbereitung von AfD-Verbotsverfahren, 29.06.2025. ↩
-
ZDFheute, AfD-Verbotsverfahren: Gutachten löst eine neue Debatte aus, 25.06.2026. ↩
-
dpa, Wüst für Bund-Länder-Gruppe zur AfD-Prüfung – CSU skeptisch, veröffentlicht bei t-online, 08.09.2026. ↩
-
Legal Tribune Online, Die juristische Presseschau vom 11. September 2026 (mit Verweis auf die FAZ). ↩
-
Tagesspiegel, Verfassungsmäßigkeit prüfen: Sieben Länderchefs offen für Bildung von Bund-Länder-Arbeitsgruppe zu AfD, 16.09.2026 (nach einer Umfrage des „Focus“). ↩
-
ZDFheute, Thüringer Landtag: Hape Kerkeling und Hans-Georg Maaßen bei Anhörung zu AfD-Verbot, 01.10.2026. ↩
-
tagesschau.de, „Generation Deutschland“: Wie sich die neue AfD-Jugend aufstellt, 14.10.2025. ↩






