Verlässlichkeit der Umfragen: Wie genau lagen die Institute?

Abweichungen der letzten Umfragen vom Wahlergebnis: Bundestagswahlen 2017, 2021 und 2025, Landtagswahlen 2026

Zuletzt aktualisiert am 1. Oktober 2026

Die jeweils letzten Umfragen vor den Bundestagswahlen 2017, 2021 und 2025 wichen je Partei im Durchschnitt um ein bis anderthalb Prozentpunkte vom amtlichen Ergebnis ab: 1,52 Punkte 2017, 1,05 Punkte 2021 und 1,22 Punkte 2025 (Mittel von acht Instituten über sechs Parteien). 2025 lag YouGov dem Ergebnis am nächsten, am weitesten entfernt war Infratest dimap – dessen letzte Umfrage war allerdings bereits zehn Tage vor der Wahl erschienen. Über die drei Wahlen zusammen lagen INSA und Forschungsgruppe Wahlen am nächsten am Ergebnis, doch die Rangfolge der Institute wechselt von Wahl zu Wahl.

Deutlich größer waren die Abweichungen bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026: Alle Institute hatten die CDU um 4,8 bis 5,8 Punkte zu hoch eingeschätzt.

Umfragen sind Momentaufnahmen, keine Vorhersagen. Ein Vergleich mit dem Wahlergebnis zeigt daher nicht nur Messfehler, sondern auch Stimmungsänderungen in den letzten Tagen vor der Wahl. Die aktuellen Werte stehen auf der Seite Umfragen zur Bundestagswahl 2029, Porträts der Institute auf der Seite Umfrageinstitute.

Bundestagswahl 2025: Abweichungen je Institut

Verglichen wird jeweils die letzte vor der Wahl veröffentlichte Sonntagsfrage eines Instituts mit dem Ergebnis der Bundestagswahl vom 23. Februar 2025.1 2 Das Diagramm zeigt die mittlere Abweichung je Institut in Prozentpunkten.

Beobachtungen

  • Linke: Alle neun Institute sahen die Linke unter ihrem Ergebnis von 8,8 Prozent, und zwar um 0,8 bis 4,8 Punkte.
  • Grüne: Alle neun Institute sahen die Grünen über ihrem Ergebnis von 11,6 Prozent, um 0,4 bis 2,4 Punkte.
  • SPD: Alle neun Institute lagen unter dem Ergebnis von 16,4 Prozent.
  • Union: Acht von neun Instituten lagen über dem Ergebnis von 28,5 Prozent, nur die Forschungsgruppe Wahlen darunter.
  • BSW: Die Umfragen lagen zwischen 3 und 5 Prozent. Das BSW scheiterte mit 4,98 Prozent knapp an der Fünf-Prozent-Hürde.
  • AfD: Alle Institute lagen innerhalb von einem Punkt am Ergebnis von 20,8 Prozent.

So wurde gerechnet

  • Abweichung = Umfragewert minus Wahlergebnis, in Prozentpunkten. Für 2025 sind das die sieben Parteien Union, SPD, Grüne, FDP, Linke, AfD und BSW; für 2017 und 2021 die sechs Parteien ohne das BSW, das es damals noch nicht gab.
  • Mittlere absolute Abweichung = Summe der Abweichungen ohne Vorzeichen, geteilt durch die Zahl der Parteien. Sie gibt an, um wie viele Punkte ein Institut je Partei im Durchschnitt danebenlag.
  • Die Freien Wähler und die sonstigen Parteien sind nicht berücksichtigt, weil die Institute sie unterschiedlich ausweisen.
  • Die Umfragewerte sind auf ganze oder halbe Prozentpunkte gerundet. Schon dadurch entstehen Abweichungen von bis zu einem halben Punkt.
  • Die Umfragen erschienen unterschiedlich früh: 2025 war die letzte Verian-Umfrage am Wahltag gut drei Wochen alt, die von Infratest dimap zehn Tage, die übrigen höchstens vier Tage. Ein direkter Vergleich ist daher nur eingeschränkt aussagekräftig.

Bundestagswahlen 2021 und 2017: Abweichungen je Institut

Für die beiden vorangegangenen Wahlen wird auf dieselbe Weise gerechnet, mit den letzten Sonntagsfragen der acht Institute, die wahlrecht.de dokumentiert.3 4 Verglichen wird mit dem endgültigen amtlichen Ergebnis; für 2021 ist das der Stand nach der Wiederholungswahl in Teilen Berlins vom Februar 2024, der vom Ergebnis der Wahlnacht bei einzelnen Parteien um bis zu 0,1 Punkte abweicht.5 6 Verian hieß 2017 Emnid und 2021 Kantar.

2021

2017

Beobachtungen 2021

  • Am nächsten lag Allensbach mit 0,65 Punkten, am weitesten entfernt YouGov mit 1,43 Punkten.
  • Union: 7 von 8 Instituten sahen die Union unter ihrem Ergebnis von 24,1 Prozent; die Umfragen reichten von 21 bis 25 Prozent.
  • Linke: Alle acht Institute sahen die Linke über ihrem Ergebnis von 4,9 Prozent (5 bis 7 Prozent in den Umfragen). Sie scheiterte an der Fünf-Prozent-Hürde und zog nur über die Grundmandatsklausel in den Bundestag ein.
  • Grüne: 7 von 8 Instituten lagen über dem Ergebnis von 14,7 Prozent, um bis zu 2,3 Punkte.
  • SPD: Alle Umfragen lagen mit 25 bis 26 Prozent nahe am Ergebnis von 25,7 Prozent.
  • Die Umfragen von GMS, Infratest dimap und INSA waren am Wahltag sechs bis zwölf Tage alt, die übrigen zwei bis drei Tage.

Beobachtungen 2017

  • Am nächsten lag INSA mit 1,07 Punkten, am weitesten entfernt YouGov mit 2,10 Punkten. Die Abweichungen waren insgesamt größer als 2021 und 2025.
  • Union: Alle acht Institute sahen die Union über ihrem Ergebnis von 32,9 Prozent, um 1,1 bis 4,1 Punkte (34 bis 37 Prozent in den Umfragen).
  • AfD: 7 von 8 Instituten sahen die AfD unter ihrem Ergebnis von 12,6 Prozent (10 bis 13 Prozent in den Umfragen); nur INSA lag darüber.
  • Grüne und FDP: Beide Parteien wurden von allen acht Instituten unterschätzt, die Grünen um bis zu 1,9, die FDP um bis zu 1,7 Punkte.
  • SPD: 7 von 8 Instituten lagen über dem Ergebnis von 20,5 Prozent.
  • Die Infratest-dimap-Umfrage war am Wahltag zehn Tage alt, die übrigen zwei bis drei Tage.

Die Institute im Vergleich über drei Wahlen

Das Diagramm fasst die drei Wahlen zusammen: Für jedes der acht Institute, die 2017, 2021 und 2025 dabei waren, ist die mittlere Abweichung über die sechs Parteien Union, SPD, Grüne, FDP, Linke und AfD berechnet und über die drei Wahlen gemittelt. Damit die Wahlen vergleichbar sind, bleibt das BSW hier auch für 2025 außen vor; die Werte für 2025 weichen deshalb geringfügig von denen im ersten Diagramm ab. Ipsos, das nur 2025 in der Übersicht von wahlrecht.de stand, ist nicht enthalten.

Im Durchschnitt der drei Wahlen reichen die Werte von 0,96 Punkten (INSA) bis 1,56 Punkten (Verian). Der Abstand zwischen dem genauesten und dem ungenauesten Institut beträgt damit 0,59 Punkte und ist ähnlich groß wie der Unterschied zwischen den einzelnen Wahlen: 2017 lagen alle Institute im Mittel um 1,52 Punkte daneben, 2021 um 1,05 Punkte.

Die Rangfolge ist nicht stabil. YouGov hatte 2017 die größte Abweichung aller acht Institute und 2025 die kleinste; Allensbach lag 2021 am nächsten am Ergebnis, 2025 auf Rang 5. Einzig INSA und die Forschungsgruppe Wahlen gehörten bei allen drei Wahlen zur genaueren Hälfte (INSA: Rang 1, 4 und 4; Forschungsgruppe Wahlen: Rang 2, 3 und 2). Drei Wahlen sind eine schmale Grundlage; hinzu kommt, dass die letzten Umfragen unterschiedlich alt waren, sodass die Rangfolge auch vom Veröffentlichungstermin abhängt.

Systematische Muster?

Wurden einzelne Parteien regelmäßig über- oder unterschätzt? Die Tabelle zeigt für jede Partei, wie viele Institute mit ihrer letzten Umfrage über oder unter dem Ergebnis lagen, und in Klammern die durchschnittliche Abweichung mit Vorzeichen (2025 ohne Ipsos, damit die Zahl der Institute gleich bleibt).

Partei201720212025
Unionalle 8 zu hoch (Ø +3,0)7 von 8 zu niedrig (Ø −1,7)7 von 8 zu hoch (Ø +1,6)
SPD7 von 8 zu hoch (Ø +1,2)6 von 8 zu niedrig (Ø −0,4)alle 8 zu niedrig (Ø −1,3)
Grünealle 8 zu niedrig (Ø −1,2)7 von 8 zu hoch (Ø +1,0)alle 8 zu hoch (Ø +1,6)
FDPalle 8 zu niedrig (Ø −1,3)5 von 8 zu niedrig (Ø ±0,0)4 zu hoch, 4 zu niedrig (Ø ±0,0)
Linke5 von 8 zu hoch (Ø +0,4)alle 8 zu hoch (Ø +1,3)alle 8 zu niedrig (Ø −1,9)
AfD7 von 8 zu niedrig (Ø −1,6)5 von 8 zu hoch (Ø +0,3)4 zu hoch, 4 zu niedrig (Ø −0,3)

Ein Muster, das über alle drei Wahlen hinweg gilt, zeigt sich bei keiner Partei:

  • Die Union wurde 2017 von allen Instituten überschätzt, 2021 von fast allen unterschätzt und 2025 wieder überschätzt.
  • Die AfD wurde 2017 von sieben der acht Institute unterschätzt; 2021 und 2025 gab es keine einheitliche Richtung.
  • Die Linke wurde 2021 von allen Instituten überschätzt und 2025 von allen unterschätzt.
  • Die Grünen wurden 2017 von allen unterschätzt, 2021 dagegen von fast allen und 2025 von allen überschätzt.
  • Die SPD wurde 2017 überwiegend über-, 2021 und 2025 überwiegend unterschätzt; die FDP wurde 2017 von allen unterschätzt, 2021 und 2025 gab es keine einheitliche Richtung.

Auffällig ist, dass die Institute bei jeder Wahl in dieselbe Richtung abwichen: 2017 lagen alle acht bei der Union zu hoch, 2021 alle bei der Linken zu hoch, 2025 alle bei Linke und SPD zu niedrig und bei den Grünen zu hoch. Ob das an einer gemeinsamen Methode liegt oder an Stimmungsänderungen in den letzten Tagen, die keine Umfrage mehr erfassen konnte, lässt sich aus den Zahlen nicht ablesen.

Landtagswahlen 2026: Beispiele

Sachsen-Anhalt (6. September 2026)

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wurde die AfD nach dem endgültigen Ergebnis mit 43,8 Prozent stärkste Partei vor der CDU mit 17,2 Prozent; die Prozentwerte stimmen mit denen des vorläufigen Ergebnisses überein.7 Verglichen wird wieder die jeweils letzte Umfrage vor der Wahl:8

  • CDU: Alle Institute sahen die CDU um 4,8 bis 5,8 Punkte über ihrem Ergebnis.
  • Grüne und BSW: Beide Parteien wurden von allen Instituten unterschätzt; das BSW lag in allen Umfragen bei 4 Prozent und erreichte 5,3 Prozent.
  • Linke: Alle Institute sahen die Linke über ihrem Ergebnis.
  • AfD: Die letzten Umfragen sahen die AfD bei 41 bis 43 Prozent, das Ergebnis lag bei 43,8 Prozent.

Die INSA-Umfrage entstand im Auftrag des Portals NIUS. wahlrecht.de weist darauf hin, dass NIUS weder der freiwilligen Selbstkontrolle durch den Deutschen Presserat noch der Programmkontrolle durch Rundfunkräte unterliegt. Mehr zur Wahl auf der Seite Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2026.

Berlin und Mecklenburg-Vorpommern (20. September 2026)

In Berlin unterschätzten alle vier Institute, die im letzten Monat vor der Wahl eine Umfrage veröffentlichten, die Linke: Sie lag in den letzten Umfragen bei 21 bis 22 Prozent und erreichte nach dem vorläufigen Ergebnis 25,7 Prozent, 4,2 Punkte über dem Mittelwert. AfD (18 Prozent in allen Umfragen, Ergebnis 16,3) und Grüne (15 bis 16, Ergebnis 14,3) wurden überschätzt; CDU, SPD und BSW lagen nahe an den Umfragen.9

In Mecklenburg-Vorpommern war vor allem die SPD schwer zu messen: Die fünf letzten Umfragen sahen sie zwischen 28 und 37 Prozent, das Ergebnis lag mit 35,5 Prozent 2,9 Punkte über dem Mittelwert. Die AfD (36 bis 38, Ergebnis 38,2) wurde leicht unterschätzt, Linke (9 bis 12, Ergebnis 6,5) und CDU (6 bis 10, Ergebnis 4,9) deutlich überschätzt; das Scheitern der CDU an der Fünf-Prozent-Hürde hatte keine Umfrage angezeigt.10 Das endgültige Ergebnis, das der Landeswahlausschuss am 30. September 2026 feststellte, bestätigte diese Werte.11 Für Berlin lag das endgültige Ergebnis am 1. Oktober 2026 noch nicht vor. Die Vergleiche je Institut stehen auf den Seiten zur Wahl in Berlin und zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern.

Baden-Württemberg (8. März 2026)

Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg erreichten die Grünen 30,2 Prozent, die CDU 29,7 Prozent und die AfD 18,8 Prozent. Die mittlere Abweichung über sechs Parteien (Grüne, CDU, AfD, SPD, FDP, Linke) betrug bei der Forschungsgruppe Wahlen 1,57 Punkte, bei Infratest dimap 1,65 und bei INSA 2,80 Punkte. INSA hatte die Grünen mit 24 Prozent um 6,2 Punkte unterschätzt, die Forschungsgruppe Wahlen um 2,2 Punkte.12

Rheinland-Pfalz (22. März 2026)

In Rheinland-Pfalz lag die CDU mit 31,0 Prozent vor der SPD mit 25,9 und der AfD mit 19,5 Prozent. Weil die letzten Umfragen keinen Wert für die FDP auswiesen, wurde die mittlere Abweichung über sechs Parteien berechnet (CDU, SPD, AfD, Grüne, Linke, Freie Wähler): Forschungsgruppe Wahlen und Infratest dimap lagen bei jeweils 0,93 Punkten, INSA bei 1,18 Punkten. Alle drei Institute sahen die CDU zwei bis drei Punkte zu niedrig.13

Methoden: Telefon, Online, Gewichtung

Die Institute erheben ihre Sonntagsfragen unterschiedlich. Vor der Bundestagswahl 2025 befragte Allensbach persönlich-mündlich (1.064 Befragte), Forsa und Verian telefonisch (2.002 bzw. 1.461), GMS und Infratest dimap in einem Telefon-Online-Mix (1.016 bzw. 1.579), die Forschungsgruppe Wahlen per Telefon und SMS-Link (1.349) und INSA, Ipsos und YouGov in Online-Panels (2.005, 1.000 bzw. 1.681).1 Die drei Online-Institute gehörten 2025 zu den vier Instituten mit den kleinsten Abweichungen; 2017 hatte das Online-Institut YouGov die größte Abweichung aller acht Institute. Ob eine Erhebungsart systematisch genauer ist, lässt sich aus diesen drei Wahlen nicht ableiten.

In allen Fällen werden die Rohdaten gewichtet, damit die Stichprobe der wahlberechtigten Bevölkerung entspricht, und teils um Annahmen über frühere Wahlentscheidungen ergänzt; die veröffentlichten Werte sind nach Kenntnis von wahlrecht.de Projektionen, keine Auszählung der Antworten.14 Wie die einzelnen Institute vorgehen und für wen sie arbeiten, beschreibt die Seite Umfrageinstitute.

Fehlertoleranz: Wie genau kann eine Umfrage sein?

Laut Bundeszentrale für politische Bildung beruhen Umfrageergebnisse je nach Kostenrahmen auf 1.000 bis 2.000 Befragten; die Fehlertoleranz beträgt je nach Umfang und Methode der Erhebung etwa zwei bis vier Prozent.15 Veränderungen innerhalb dieser Spanne gelten als nicht signifikant; die Toleranz bezieht sich auf absolute Prozentwerte.16 Die Formel für den statistischen Fehlerbereich einer Zufallsstichprobe und ein Diagramm nach Zahl der Befragten stehen auf der Seite Umfragen.

Die mittleren Abweichungen von ein bis anderthalb Punkten bei den Bundestagswahlen liegen damit innerhalb der statistischen Fehlertoleranz. Hinzu kommen systematische Fehler, die sich durch größere Stichproben nicht verringern lassen. Als Ursachen nennt die Wahlforschung unter anderem:

  • Unentschlossene und Wechselwähler, die sich erst kurz vor der Wahl entscheiden,
  • taktisches Wählen,
  • Menschen, die an Umfragen nicht teilnehmen (Nonresponse),
  • sozial erwünschte Antworten.

Ergebnisse von Wählerbefragungen nach der Stimmabgabe dürfen vor Ablauf der Wahlzeit um 18 Uhr nicht veröffentlicht werden.17

Begriffe

  • Sonntagsfrage: Frage nach der aktuellen Wahlabsicht, meist in der Form „Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, welche Partei würden Sie wählen?“ Je nach Institut werden die Parteien vorgegeben oder offen erfragt.18
  • Politische Stimmung: gewichtete Antworten auf die Sonntagsfrage. GMS bezeichnet seine Stimmungswerte als Rohzahlen ohne politische Gewichtung.19
  • Projektion: Die Forschungsgruppe Wahlen berücksichtigt darin zusätzlich längerfristige Überzeugungen, taktische Überlegungen und frühere Wahlergebnisse.20 Laut wahlrecht.de sind die veröffentlichten Sonntagsfragen aller großen Institute – soweit bekannt – Projektionen.14
  • Prognose: erste Schätzung der Institute am Wahltag um 18 Uhr, unter anderem auf Grundlage von Befragungen nach der Stimmabgabe vor den Wahllokalen („Exit Polls“).21
  • Hochrechnung: Schätzung auf Grundlage amtlich ermittelter Ergebnisse repräsentativ ausgewählter Wahlbezirke. Sie wird genauer, je mehr Teilergebnisse vorliegen. Die Stimmbezirke sind laut bpb so ausgewählt, dass sie in ihrer Gesamtheit das Ergebnis der vorangegangenen Wahl abbilden.15
  • Vorläufiges Ergebnis: wird in der Wahlnacht von der Bundeswahlleiterin ermittelt.
  • Endgültiges Ergebnis: wird vom Bundeswahlausschuss festgestellt und etwa drei Wochen nach der Wahl im Bundesanzeiger bekannt gemacht.21 Bei Landtagswahlen stellen es die Landeswahlausschüsse fest.11

Weiterführende Artikel

Einzelnachweise

  1. wahlrecht.de, Die letzten Umfragen zur Bundestagswahl 2025 (Sonntagsfrage), mit Erhebungsart und Befragtenzahl je Institut, abgerufen am 18.09.2026. ↩ ↩2

  2. Die Bundeswahlleiterin, Bundestagswahl 2025: Endgültiges Ergebnis. ↩

  3. wahlrecht.de, Die letzten Umfragen zur Bundestagswahl 2021 (Sonntagsfrage), abgerufen am 18.09.2026 (die Seite nennt das vorläufige Wahlergebnis). ↩

  4. wahlrecht.de, Die letzten Umfragen zur Bundestagswahl 2017 (Sonntagsfrage), abgerufen am 18.09.2026. ↩

  5. Die Bundeswahlleiterin, Bundestagswahl 2021: Endgültiges Ergebnis (einschließlich der Wiederholungswahl in Teilen Berlins am 11.02.2024), abgerufen am 18.09.2026. ↩

  6. Die Bundeswahlleiterin, Bundestagswahl 2017: Endgültiges Ergebnis, abgerufen am 18.09.2026. ↩

  7. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt / Landeswahlleiterin, Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026: Ergebnisse Landesebene und Downloads – endgültige Ergebnisse, Stand 22.09.2026, abgerufen am 01.10.2026. ↩

  8. wahlrecht.de, Umfragen zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, mit dem Hinweis zum Auftraggeber NIUS, abgerufen am 01.10.2026. ↩

  9. wahlrecht.de, Abgeordnetenhauswahl in Berlin am 20. September 2026 – vorläufiges Ergebnis und Sonntagsfrage Berlin, abgerufen am 21.09.2026. ↩

  10. wahlrecht.de, Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September 2026 – vorläufiges Ergebnis und Sonntagsfrage Mecklenburg-Vorpommern, abgerufen am 21.09.2026. ↩

  11. Landeswahlleiter Mecklenburg-Vorpommern, Landtagswahl 2026: Endgültiges Ergebnis, Pressemitteilung Nr. 24/2026 vom 30.09.2026, und Endgültiges Landesergebnis. ↩ ↩2

  12. wahlrecht.de, Umfragen zur Landtagswahl in Baden-Württemberg, abgerufen am 14.09.2026. Abweichungen: eigene Berechnung. ↩

  13. wahlrecht.de, Umfragen zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, abgerufen am 14.09.2026. Abweichungen: eigene Berechnung. ↩

  14. wahlrecht.de, Sonntagsfrage Bundestagswahl, abgerufen am 14.09.2026. ↩ ↩2

  15. Bundeszentrale für politische Bildung, Prognosen, Hochrechnungen, Umfragen. ↩ ↩2

  16. Wikipedia, Wahlforschung, Abschnitt Fehlertoleranz, abgerufen am 14.09.2026. ↩

  17. Bundeswahlgesetz, § 32 Abs. 2. ↩

  18. Wikipedia, Sonntagsfrage, abgerufen am 14.09.2026. ↩

  19. wahlrecht.de, Umfragen von GMS. ↩

  20. wahlrecht.de, Politbarometer der Forschungsgruppe Wahlen. ↩

  21. Die Bundeswahlleiterin, Hintergrundinformation zur Bundestagswahl 2025: Prognose, Hochrechnung, Ergebnis, 21.02.2025. ↩ ↩2

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